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accadis Studienangebot

International Business

International Business

Ihr Weg zur Führungsposition in der Weltwirtschaft: branchen­übergreifende Theorie aller Kernelemente des Manage­ments – stets angewendet auf die Praxis.

Sports Management

Sports Management

Ihr Studium für den Einstieg in das vielschichtige Geschäft der Sportindustrie. Das Ziel: Spitzenpositionen in einer zukunftsträchtigen Branche.

Marketing Media Communication

Marketing, Media and Communication

Studiengänge für kreative Köpfe mit vielfältigen beruflichen Perspektiven auf Management­ebene – strategisch, branchen- oder produktbezogen.

Health Care Management

International Health Care Management

Mit detaillierten Einblicken in die Gesundheitsbranche die eigenen Kompetenzen im Management weiterentwickeln – praxisbezogen und auf internationalem Niveau.

Ein Arbeitstag von Alumnus Simon Theis

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Simon Theis (ST) ist Gründer der perinco GmbH, einer IT-Beratung, und accadis-Alumnus des berufsbegleitenden Studiums. In einem Interview berichtet er von seiner spannenden Arbeit als Geschäftsführer eines Start-ups und erinnert sich an sein Studium.

Was haben Sie an der accadis Hochschule Bad Homburg studiert und wann haben Sie Ihren Abschluss erlangt?

ST: Ich habe 2016 mein berufsbegleitendes Bachelorstudium mit dem Schwerpunkt General Management erfolgreich abgeschlossen.

Sie sind Gründer und Geschäftsführer der perinco GmbH, einer IT-Beratung. Was zeichnet perinco aus?

ST: Wir von perinco wollen Unternehmen in einer immer stärker digitalisierten Welt helfen. Das können wir durch unsere Angebote im Bereich Beratung, Projektmanagement, Prozessoptimierung und Business Intelligence. Außerdem wollen wir durch Workshops, Schulungen und Coachings unser „digitales Knowhow“ an Unternehmen und Personen in Führungspositionen weitergeben.

In welchen Sparten hat die perinco GmbH Kunden?

ST: Dadurch, dass heute kein Unternehmen ohne IT-Software und -Services auskommt, sind wir sehr breit aufgestellt. Aktuell beispielsweise in der Industrie, Luftfahrt und Banken- sowie Versicherungsbranche. Wenn Sie zum Beispiel darüber nachdenken, welche Unternehmen software-basierte Systeme nutzen, entwickeln oder betreiben (wollen), dann wissen Sie, wie vielen Unternehmen wir helfen können.

Welche Herausforderungen bringt eine Gründung in Ihren Augen mit sich?

ST: Sie sind sehr vielfältig. Neben fachlichen und persönlichen Herausforderungen gehören vor allem Mut, Engagement und Durchhaltevermögen dazu. Zu Beginn muss man sich erst einmal durch (leider viel zu viele) bürokratische Hürden kämpfen. Ist diese Phase geschafft, geht es daran, das eigene Unternehmen bekannter zu machen, an bestehende Kontakte anzuknüpfen und neue aufzubauen. Nicht zuletzt muss anschließend natürlich der erste Auftrag an Land gezogen werden.

Was gefällt Ihnen an Ihrer Tätigkeit besonders gut?

ST: Mir gefällt es, Unternehmen helfen zu können, besonders weil ich dabei mit vielen unterschiedlichen Personen und Firmen in Berührung komme und so selbst auch immer etwas lernen kann. Außerdem finde ich den Gedanken toll, dass wir Unternehmen in Deutschland im digitalen Bereich darin unterstützen, beispielsweise im E-Commerce, besser aufgestellt zu sein. Den Unternehmen hilft es, wenn Sie jemand begleitet und die Angst nimmt, irgendwann von einem neuen Start-up aus dem Silicon Valley überrollt zu werden, da man einen digitalen Trend verpasst hat.

Was sind die größten Herausforderungen in Ihrem Berufsalltag?

ST: Zu den größten Herausforderungen gehört es, die richtigen Entscheidungen zum richtigen Zeitpunkt zu treffen. Dabei weiß man vorher oft gar nicht, ob eine Entscheidung richtig ist, sondern erst, wenn sie einmal getroffen wurde. Wie Steve Jobs bereits in seiner berühmten Rede an der Stanford University sagte: „You can't connect the dots looking forward you can only connect them looking backwards. So you have to trust that the dots will somehow connect in your future.” Das trifft es auf den Punkt.

Wir wissen, eine gefährliche Frage, aber: Auf welche Teile Ihres Arbeitsalltags könnten Sie gut verzichten?

ST: Ich könnte gut und gerne auf alles verzichten, was heute noch in Papierform läuft. Ich schreibe zwar auch gerne mal was mit einem Kugelschreiber in mein Notizbuch, aber die viele Post, die man auf einmal bekommt, die kann schon mal etwas stören.

Welcher Menschentyp ist für Jobs wie den Ihren geeignet?

ST: Aufgeschlossene und lernbereite Menschen, die Spaß an digitalen Themen und Projekten haben. Besonders Erfahrungen im Projektmanagement von Softwareprojekten oder von Online-Portalen sowie Prozessverbesserungen in Unternehmen sind wichtige Grundsteine, auf die man bei uns aufbauen kann. Viele Unternehmen wollen nicht einfach nur ein neues IT-System, sondern gleichzeitig auch ihre Prozesse verbessern. Andersherum lässt sich ein optimierter Prozess häufig besser mit einer neuen oder angepassten Software umsetzen. So bedingt das eine das andere.

Was sollte man in Ihrem Job auf jeden Fall vermeiden?

ST: Zusagen und Versprechen an Kunden auszurichten, die man nicht halten kann. Das ist unprofessionell und bleibt auch anderen Kunden nicht verborgen. Unserer Meinung nach setzen sich Qualität und Authentizität langfristig durch. Wir haben uns diesem Kurs verschrieben.

Hätten Sie während Ihres Studiums gedacht, dass Sie einmal in diesem Beruf landen?

ST: Ich finde es im Rückblick verblüffend, dass wir genau diese Art der Beratung von Unternehmen in etlichen Fallbeispielen und Projektarbeiten geübt haben. Natürlich fehlte im Studium etwas die digitale Komponente, was ok ist, da dies nicht der Anspruch des Studiums war. Das digitale Knowhow kann ich durch meine persönliche und berufliche Erfahrung in meine jetzige Position einfließen lassen.

Sie kommen im Büro an – was machen Sie als erstes?

ST: Wir arbeiten viel im Homeoffice und beim Kunden vor Ort. Meistens werden aber doch als erstes die E-Mails gecheckt, um bei wichtigen Themen direkt reagieren zu können. Da meine Kollegen und ich selbst für den Vertrieb zuständig sind, ist das besonders wichtig. Was meine Ziele am jeweiligen Tag sind, steht immer schon am Vorabend fest.

Wie viele Tassen Kaffee müssen es an einem typischen Arbeitstag sein?

ST: Am besten sind die Tage, an denen sie nicht sein müssen. 😉 Aber Spaß beiseite, Kaffee trinke ich in der Regel nur, weil er mir gut schmeckt.

Was verbinden Sie mit Ihrem Studium an der accadis Hochschule?

ST: Eine sehr anstrengende Zeit. Wobei ich sagen muss, dass mein Job in der Regel stressiger war als das Studium. Nicht zuletzt, weil im Studium viele Dinge bereits planbar und bekannt sind, während im Job viele ungeahnte Zwischenfälle wie kurzfristige Kundentermine auftreten können, die zu einer temporären Mehrbelastung führen.

Wie haben Sie das berufsbegleitende Studium mit Ihrem damaligen Job vereint?

ST: Ich habe versucht, die beiden Komponenten so gut es geht miteinander zu verknüpfen und Synergien zu schaffen. Das ging durch die Anwendung von Methoden im Job ebenso gut wie die Ausarbeitung von beruflichen Themen in Projektarbeiten für das Studium.

Welche Elemente aus dem Studium konnten Sie bereits im Beruf bzw. bei der Gründung von perinco anwenden?

ST: Inhaltlich ist mir das Modul Business Planning in guter Erinnerung geblieben, da hier im Prinzip alle für ein Unternehmen relevanten Themen anhand eines Business Plans angesprochen wurden – und den braucht man schließlich zur Gründung, etwa um eine Förderung oder einen Kredit zu erhalten. Ähnlich ist es auch mit dem Modul Prozessmanagement, das in der Beratung von Kunden Anwendung findet. Besonders möchte ich aber auch die Wirksamkeit der Communication und Leadership Skills hervorheben. Die gelernte Gesprächskompetenz, die vielen Präsentationen und Projektarbeiten der integrierten Unternehmensführung haben zu meiner persönlichen Entwicklung beigetragen. Es zeigt sich bei mir, dass ich nach vier Jahren Studium noch strukturierter mit Problemstellungen umgehen kann und souveräner vor einem Publikum auftrete.

Was gefiel Ihnen besonders gut am Studium an der accadis Hochschule?

ST: Die Verzahnung von fachlicher Theorie mit der beruflichen Praxis.

Hand aufs Herz: Rückblickend – würden Sie nochmal an der accadis Hochschule berufsbegleitend studieren und wäre es der gleiche Studiengang?

ST: Ja, denn es hat mich persönlich und beruflich weitergebracht.

Welchen guten Rat für das Studium können Sie unseren Studenten mit auf den Weg geben, insbesondere den Studierenden in der berufsbegleitenden Variante?

ST: Jedem, der wie ich damals überlegt, an die private accadis Hochschule zu gehen oder an eine öffentliche, kann ich raten, dass die Wahl auf das Studium fallen sollte, das einen größeren Mehrwert – unabhängig von den Kosten – bietet. Die Kosten der privaten Hochschule hat der Mehrwert durch für mich passendere und interessantere Inhalte locker ausgeglichen. Außerdem kann ich jedem nur ans Herz legen, sich auch während des Studiums parallel eine Tätigkeit zu suchen, bei der das Wissen angewendet werden kann und man nicht nur „arbeitet, um Geld zu verdienen“.

Was wünschen Sie sich für Ihre berufliche Zukunft?

ST: Ich wünsche mir neben einer guten beruflichen Entwicklung vor allem auch eine gute Vereinbarkeit von beruflichem Engagement mit meinen privaten Wünschen, Stichwort: Work-Life-Balance.

Lieber Simon Theis, vielen Dank für das spannende Gespräch.

Fotos (c) Simon Theis, perinco GmbH 2017.

Studienstandort Bad Homburg

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Studieren und Leben mit Flair: Der Kurort Bad Homburg und die Metropolregion Frankfurt am Main

Wer an der accadis Hochschule Betriebswirtschaft (BWL) oder Management studiert, profitiert nicht nur von praxisnahen Studiengängen und erstklassiger Betreuung, sondern auch von der gleichermaßen idyllischen und zentralen Lage der Hochschule.

Der Kurort Bad Homburg liegt nahe der Finanzmetropole Frankfurt am Main, in der zahlreiche global agierende Banken und Konzerne ihren Sitz haben. Auch die Landeshauptstadt Wiesbaden oder der Medienstandort Mainz sind schnell erreicht.

Der Studienort selbst blickt auf eine lange Tradition als Kur- und Kulturstadt zurück und verbindet seine reiche Geschichte ideal mit einer modernen Wirtschaftsstruktur. Mit seinem Kurpark, der Spielbank, Museen sowie zahlreichen Kulturveranstaltungen und Festivals bietet Bad Homburg das ganze Jahr über einen hohen Freizeitwert. Hinzu kommt durch die unmittelbare Nähe zum Taunus Natur pur direkt vor der Haustür. Auch sportlich ist die Hochschulstadt gut aufgestellt, mit Vereinen, Schwimmbädern und Wettkampfstätten. Und wem all das nicht reicht, der findet nur 20 Minuten entfernt in der Metropole Frankfurt noch viel mehr Unterhaltung, Kultur und Sport.

Auch Offenbach, Darmstadt, Hanau, Rüsselsheim und die Landeshauptstädte Wiesbaden (Hessen) und Mainz (Rheinland-Pfalz) sind nicht weit entfernt.

Bad Homburg liegt im Hochtaunuskreis mit den Städten Oberursel, Friedrichsdorf, Kronberg, Steinbach Usingen und Königstein. Angrenzend der Wetteraukreis mit Friedberg, Bad Nauheim, Bad Vilbel, Butzbach und Karben, der Main-Taunus-Kreis mit Bad Soden, Eschborn, Hofheim, Kelkheim und Hattersheim sowie der Lahn-Dill-Kreis mit Wetzlar.