Duales Studium mit „eigenem“ Praxispartner

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In unserer Interviewreihe „Mein Duales Studium mit eigenem Partner“ stellen wir Studierende vor, die ihren Praxispartner nicht über den klassischen Kooperationspartnerpool der accadis gefunden haben, sondern eigenständig auf die Suche gegangen sind. 

Heute im Interview: Lenia Köhler, die ihren Praxispartner bei der Rent.Group in Frankfurt gefunden hat. Ihr Beispiel zeigt, wie wichtig Eigeninitiative, Offenheit und frühes Netzwerken bei der Suche nach dem passenden Praxispartner sind. 

Bei welchem Unternehmen sind Sie tätig? 

Ich arbeite aktuell bei der Rent.Group in Frankfurt, einem großen Eventausstatter mit Fokus auf hochwertigen, ganzheitlichen Ausstattungskonzepten.

Egal ob Veranstaltungen, Messen oder temporäre Büroausstattungen – die Rent.Group schafft temporäre Atmosphären, die langfristig inspirieren. Mit rund 30 Standorten und mehr als 4.500 Produkten ermöglicht das Unternehmen eine zirkuläre, temporäre Nutzung von Eventausstattung – nachhaltig, zuverlässig und leistungsstark. 

Was machen Sie aktuell im Unternehmen? 

Ich bin überwiegend im Vertrieb tätig. Dort unterstütze ich bei der Angebotserstellung, der Kundenkommunikation sowie bei organisatorischen Aufgaben rund um laufende Projekte. Zudem durfte ich bereits erste eigene kleinere Projekte übernehmen.

Gleichzeitig habe ich die Möglichkeit, über den Vertrieb hinaus Einblicke in andere Bereiche wie die Logistik zu gewinnen, was meinen Arbeitsalltag besonders abwechslungsreich macht. 

Warum haben Sie sich für die autarke Suche entschieden und keinen Praxispartner der accadis gewählt? 

Die autarke Suche war für mich eine Chance, Eigeninitiative zu zeigen und sicherzustellen, dass mein Praxispartner langfristig zu mir und meinem Studium passt.

Bei der Rent.Group habe ich genau das gefunden: ein professionelles Umfeld, eine spannende Kombination aus Vertrieb, Eventmanagement und Logistik sowie ein Team, in dem ich mich fachlich und persönlich gut entwickeln kann. 

Was war rückblickend der entscheidende Schritt, um Ihren Praxispartner zu finden? 

Ich habe früh angefangen, mein persönliches Umfeld einzubeziehen, Kontakte zu nutzen und aktiv nach Möglichkeiten zu suchen.

Besonders hilfreich waren dabei auch Schüler- und Karrieremessen – vor allem die Stuzubi-Messe, die ich sehr empfehlen kann. Der persönliche Austausch hat mir geholfen, Unternehmen kennenzulernen und erste Kontakte zu knüpfen. 

Welche Tipps haben Sie für andere, die ihren Praxispartner selbst suchen möchten? 

Mein wichtigster Tipp: Nicht abwarten, sondern selbst aktiv werden.

Je mehr man sich zeigt, nachfragt und offen auf Unternehmen zugeht, desto größer ist die Chance, einen passenden Praxispartner zu finden. Eigeninitiative zahlt sich aus – oft mehr, als man zunächst denkt. 

Was sind aktuell die größten Herausforderungen im Dualen Studium – und wie gehen Sie damit um? 

Die größte Herausforderung war für mich die Umstellung von der Schule zur Hochschule und das Finden einer guten Struktur. Plötzlich ist alles neu und es wird deutlich mehr Eigenverantwortung erwartet.

Sehr hilfreich finde ich dabei das Blockmodell: In der Praxisphase kann ich mich vollständig auf das Unternehmen konzentrieren, während ich mich in der Theoriephase ganz dem Studium widme. Das erleichtert mir die Organisation und den Fokus enorm. 

Was motiviert Sie besonders an Ihrer Arbeit? 

Mich motiviert besonders der Gedanke, dass ich mit meiner Arbeit dazu beitragen kann, Menschen besondere Erlebnisse zu ermöglichen.

Events schaffen emotionale Momente – und zu wissen, dass ich mit meiner Arbeit ein Stück Freude und positive Erfahrungen mitgestalte, motiviert mich jeden Tag aufs Neue. 

Was schätzen Sie am Dualen Studium? 

Am Dualen Studium schätze ich vor allem die enge Verbindung von Theorie und Praxis. Inhalte aus der Hochschule kann ich direkt im Unternehmen anwenden und bekomme dadurch ein viel tieferes Verständnis. 

Gleichzeitig entwickle ich mich persönlich weiter, da ich Verantwortung übernehme und selbstständig arbeite. Diese Kombination macht das Lernen für mich deutlich sinnvoller und motivierender.
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