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accadis Studienangebot

International Business

International Business

Ihr Weg zur Führungsposition in der Weltwirtschaft: branchen­übergreifende Theorie aller Kernelemente des Manage­ments – stets angewendet auf die Praxis.

Sports Management

Sports Management

Ihr Studium für den Einstieg in das vielschichtige Geschäft der Sportindustrie. Das Ziel: Spitzenpositionen in einer zukunftsträchtigen Branche.

Marketing Media Communication

Marketing, Media and Communication

Studiengänge für kreative Köpfe mit vielfältigen beruflichen Perspektiven auf Management­ebene – strategisch, branchen- oder produktbezogen.

Health Care Management

International Health Care Management

Mit detaillierten Einblicken in die Gesundheitsbranche die eigenen Kompetenzen im Management weiterentwickeln – praxisbezogen und auf internationalem Niveau.

Ein Arbeitstag von Alumna Nina Krystin Jungels

nina jungels

Vom Sportmanagement-Studium in die Outdoor-Branche – das ist der spannende Weg von accadis-Alumna Nina Krystin Jungels (NKJ). Wie sie in diese Branche fand, über ihren abwechslungsreichen Alltag als Brand Communication Manager bei JACK WOLFSKIN und ihr accadis-Studium hat sie in einem Interview mit uns gesprochen.

Was haben Sie an der accadis Hochschule Bad Homburg studiert und wann haben Sie Ihren Abschluss erlangt?

NKJ: Ich habe 2013 meinen Bachelor-Abschluss in International Sports Management gemacht.

Welche berufliche Position besetzen Sie derzeit in welchem Unternehmen?

NKJ: Seit März 2016 bin ich Brand Communication Manager für den Offline-Bereich bei JACK WOLFSKIN. Ganz grob gesagt, manage ich die gesamte Fotoproduktion – sowohl Produktfotografie als auch Image Shootings –, die Erstellung unseres saisonalen Orderhandbuchs und diverser anderer Sales-Broschüren. Des Weiteren fällt auch die Erstellung der Produkttexte in meinen Verantwortungsbereich.

Was gefällt Ihnen an Ihrer Tätigkeit besonders gut?

NKJ: Meine Position ist eine Schnittstelle zu allen Abteilungen, das gefällt mir besonders gut. Es gibt zwei Phasen im Jahr, die Kollektionsmeetings, in denen ich mit allen Abteilungen zusammenarbeite. So habe ich viel Kontakt zu Kollegen und Agenturen, muss mit ihnen eng interagieren, und gemeinsam erschaffen wir tolle Produkte. Diese Teamarbeit ist sehr bereichernd und macht wahnsinnig viel Spaß.

Was sind die größten Herausforderungen in Ihrem Berufsalltag?

NKJ: Die Zeiten zwischen den besagten großen Kollektionsmeetings und den Sales-Meetings sind definitiv mit Abstand die größte Herausforderung. Zu diesen Zeiten bin ich quasi das Nadelöhr zwischen unserer Geschäftsleitung, der Produktentwicklung, unserem Sales-Team und den Agenturen, die es parallel zu koordinieren gilt. Die Telefone von Kirsten, meiner Mitarbeiterin, und mir stehen zu diesen Zeiten nicht mehr still. Unmittelbar nach den Kollektionsmeetings beginnt die Erstellung des Orderhandbuchs für die jeweilige Saison – eine ca. 370 Seiten umfassende Broschüre, die innerhalb von vier Wochen fertig gestellt werden muss, um unserem Sales-Team die bestmögliche Verkaufsunterstützung mit an die Hand geben zu können.

Wir wissen, eine gefährliche Frage, aber: Auf welche Teile Ihres Arbeitsalltags könnten Sie gern verzichten?

NKJ: Vor den Kollektionsmeetings könnte ich auf spontane Kurswechsel verzichten. Aber das gehört irgendwie auch dazu – im Großen und Ganzen kann ich mich absolut nicht beklagen.

Welcher Menschentyp ist für Jobs wie den Ihren geeignet?

NKJ: Eigenschaften wie strukturiertes Arbeiten, ein gewisses Maß an Stressresistenz und Flexibilität sind definitiv von Vorteil. Ganz wichtig ist außerdem, immer – gerade in stressigen Situationen – freundlich zu bleiben und, so banal es auch klingt, „Bitte“ und „Danke“ zu sagen. Das kann viele Türen öffnen. Man sollte sich auch für die Produkte begeistern und für die Marke brennen. Nur so kann man das, was man jeden Tag auf der Arbeit macht, auch glaubhaft nach außen verkörpern.

Was sollte man in Ihrem Job auf jeden Fall vermeiden?

NKJ: Über das Ziel hinaus zu diskutieren. Man sollte natürlich für eigene Ideen kämpfen. Wichtig ist aber, zu erkennen, wann es „genug“ ist.

Hätten Sie während Ihres Studiums gedacht, dass Sie einmal in diesem Beruf landen?

NKJ: Ganz ehrlich, das hätte ich niemals gedacht. Gerade in der Outdoor-Branche hatte ich gar keine Berufserfahrung. Ich stellte mir damals vor, dass ich aufgrund des Sportmanagement-Studiums und weil mir das Projektstudium bei Nike so gut gefallen hat, eher in der Sportartikel-Industrie arbeiten werde.
Zur Outdoor-Branche bin ich eher durch einen Zufall gekommen. Ich hatte mich nicht gezielt in diesem Bereich beworben. Während meiner Bachelor Thesis habe ich bei G-Star gejobbt. Eines Tages verkaufte ich einem Footwear-Entwickler von JACK WOLFSKIN ein Hemd und eine Hose und währenddessen sind wir über meine Arbeit bei Nike und das Studium ins Gespräch gekommen. Das Ergebnis: Er gab mir den Kontakt der JACK WOLFSKIN-HR-Abteilung. Nachdem ich mich dort gemeldet hatte, hat eins zum anderen geführt.

Wie waren die ersten Monate bei JACK WOLFSKIN?

NKJ: Meine ersten Monate bei JACK WOLFSKIN könnte ich mit „Irrungen und Wirrungen der positiven Art“ umschreiben. Angefangen habe ich als Junior Product Manager im Bereich Equipment, also Rucksäcke, Taschen, Schlafsäcke und Zelte. Alles in allem ein tolles Team, ein toller Chef, eine tolle Erfahrung, die ich nicht mehr missen möchte. Allerdings hat das nicht hundertprozentig gepasst, da Sourcing von Stoffen, das Briefen von Fabriken und das Anfertigen von Skizzen keine Inhalte eines Sportmanagement-Studiums sind. Mein Chef war glücklicherweise sehr offen und hat früh meine Stärken erkannt und mich dahingehend sehr unterstützt und gefördert. Final war ich unter anderem maßgeblich für das Präsentieren unserer Equipment-Produkte auf den saisonalen National und International Sales-Meetings verantwortlich.

Wann klingelt Ihr Wecker unter der Woche und wann endet Ihr Arbeitstag in der Regel?

NKJ: Der Wecker klingelt morgens mehrmals, muss ich gestehen. Das erste Mal klingelt er um 05:30 Uhr und das letzte Mal um 06:30 Uhr. Die Snooze-Funktion ist mein bester Freund. Letztendlich bin ich gegen 08:30 Uhr im Büro. Wenn nicht gerade die Kollektionsmeetings anstehen, bin ich in der Regel gegen 18:00, 19:00 Uhr auf dem Heimweg. In der stressigen Zeit kann es auch mal 21:00 oder 22:00 Uhr werden oder der Laptop kommt mit nach Hause. Aber das sind im Jahr wirklich nur zwei mal acht Wochen. Das ist machbar.

Sie kommen im Büro an – was machen Sie als erstes?

NKJ: Als erstes mache ich den Rechner an. Bevor ich meine E-Mails checke, mache ich aber erstmal eine Kanne Tee.

Wie viele Tassen Kaffee müssen es an einem typischen Arbeitstag sein?

NKJ: Ab und zu trinke ich schon mal einen doppelten Espresso mit viel Milch. Wenn es aber stressig wird, steht eher ein Energy Drink auf dem Tisch.

Wie gestaltet sich ein typischer Arbeitstag von Ihnen?

NKJ: Einen typischen Arbeitstag gibt es eigentlich nicht. Es gibt wie erwähnt eher Phasen, stressige und ruhigere. Nehmen wir exemplarisch einen Tag während des Kollektionsmeetings, denn diese Tage wiederholen sich vom Ablauf her. In der Regel fangen wir um 08:30 Uhr an. Dann sitzen die Geschäftsleitung, unsere Sales-Chefin, der Leiter Retail, unsere Vertreter vom Einkauf und die Produktmanager aller drei Divisions – Apparel für Bekleidung, Equipment für Rucksäcke usw. sowie Footwear für Schuhe – zusammen. Die Produktmanager präsentieren die Kollektion, das umfasst ca. 900 Styles für die drei Divisions. Meine Aufgabe in diesen Meetings ist, stellvertretend für das Marketing die Produktinfos aufzunehmen und dann an meine Kollegen, die während der Saison die Kampagnen entwickeln und die Kataloge miterstellen, weiterzugeben. Da ich, aufgrund meiner Product Management-Vergangenheit, sehr im Produkt drin bin, fällt mir das relativ einfach. Wir besprechen, welches Produkt was kann, welche Preispunkte wir belegen, welche Farben wir final in der Kollektion sehen, wie wir die Stückzahlen des jeweiligen Produkts forecasten etc. Sobald die Kollegen aus Sales die Produkte in die Datenbank eingepflegt haben, kann ich meine Fotoanweisungen eintragen. Zum Beispiel „Drei-Lagen-Jacke mit Kapuze oben“, „Hervorheben der Highlights an den Ärmeln“, „Falten auf der Front retuschieren“ und Ähnliches. Das Orderhandbuch erstelle ich dann in den darauffolgenden vier Wochen.

Wie verbringen Sie die Mittagspause?

NKJ: Unterschiedlich, manchmal mit einem Salat vom Supermarkt. Eine Kantine haben wir nicht, aber eine schöne Küche in jedem Gebäude, da können wir uns Kleinigkeiten kochen. Idstein hat auch viele nette Restaurants, in denen wir essen können.

Was verbinden Sie mit Ihrem Studium an der accadis Hochschule?

NKJ: Mit meinem Studium verbinde ich viele schöne Dinge, ich habe sehr gute Freunde gefunden, die z. T. auch jetzt eine wichtige Rolle in meinem Leben spielen. Die Dozenten aus der Praxis haben wirklich Spuren und Eindruck bei mir hinterlassen. Aber auch stressige Phasen fallen mir ein, Klausurenphasen oder Präsentationen, über die ich mir einen Kopf gemacht habe. Gerade einige Teampräsentationen waren anstrengend, wenn man die Kommilitonen pushen musste, damit es läuft. Alles in allem war es aber eine Zeit, die ich nicht missen möchte.

Was gefiel Ihnen besonders gut an dem Studium an der accadis Hochschule?

NKJ: Der Zusammenhalt unter den Kommilitonen. Und natürlich die Dozenten, die ihre Praxiserfahrung mit in die Vorlesungen gebracht haben, das ist anschaulicher als immer nur die Theorie zu wälzen.

Hand aufs Herz: Rückblickend – würden Sie nochmal an der accadis Hochschule studieren und wäre es der gleiche Studiengang?

NKJ: Definitiv würde ich hier noch einmal studieren. Aber es wäre wahrscheinlich eher Business
Communication Management
oder International Marketing Management, das würde zu meiner jetzigen Position besser passen. Ich würde mich also von den Studieninhalten her etwas breiter aufstellen.

Welchen guten Rat für das Studium können Sie unseren Studenten mit auf den Weg geben?

NKJ: Macht euch nicht verrückt, wenn ihr in einer Präsentation mal ein Black-Out habt, es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Was wünschen Sie sich für Ihre berufliche Zukunft?

NKJ: Ich wünsche mir, dass meine berufliche Laufbahn spannend und abwechslungsreich bleibt. Und dass ich weiterhin so wundervolle Kollegen und verständnis- und humorvolle Chefs habe. Es ist wirklich toll, dass es in unserer Firma ein Miteinander, kein Gegeneinander ist.

Liebe Nina Krystin Jungels, vielen Dank für das spannende Gespräch.

Studienstandort Bad Homburg

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Studieren und Leben mit Flair: Der Kurort Bad Homburg und die Metropolregion Frankfurt am Main

Wer an der accadis Hochschule Betriebswirtschaft (BWL) oder Management studiert, profitiert nicht nur von praxisnahen Studiengängen und erstklassiger Betreuung, sondern auch von der gleichermaßen idyllischen und zentralen Lage der Hochschule.

Der Kurort Bad Homburg liegt nahe der Finanzmetropole Frankfurt am Main, in der zahlreiche global agierende Banken und Konzerne ihren Sitz haben. Auch die Landeshauptstadt Wiesbaden oder der Medienstandort Mainz sind schnell erreicht.

Der Studienort selbst blickt auf eine lange Tradition als Kur- und Kulturstadt zurück und verbindet seine reiche Geschichte ideal mit einer modernen Wirtschaftsstruktur. Mit seinem Kurpark, der Spielbank, Museen sowie zahlreichen Kulturveranstaltungen und Festivals bietet Bad Homburg das ganze Jahr über einen hohen Freizeitwert. Hinzu kommt durch die unmittelbare Nähe zum Taunus Natur pur direkt vor der Haustür. Auch sportlich ist die Hochschulstadt gut aufgestellt, mit Vereinen, Schwimmbädern und Wettkampfstätten. Und wem all das nicht reicht, der findet nur 20 Minuten entfernt in der Metropole Frankfurt noch viel mehr Unterhaltung, Kultur und Sport.

Auch Offenbach, Darmstadt, Hanau, Rüsselsheim und die Landeshauptstädte Wiesbaden (Hessen) und Mainz (Rheinland-Pfalz) sind nicht weit entfernt.

Bad Homburg liegt im Hochtaunuskreis mit den Städten Oberursel, Friedrichsdorf, Kronberg, Steinbach Usingen und Königstein. Angrenzend der Wetteraukreis mit Friedberg, Bad Nauheim, Bad Vilbel, Butzbach und Karben, der Main-Taunus-Kreis mit Bad Soden, Eschborn, Hofheim, Kelkheim und Hattersheim sowie der Lahn-Dill-Kreis mit Wetzlar.