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accadis Studienangebot

International Business

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Ihr Weg zur Führungsposition in der Weltwirtschaft: branchen­übergreifende Theorie aller Kernelemente des Manage­ments – stets angewendet auf die Praxis.

Sports Management

Sports Management

Ihr Studium für den Einstieg in das vielschichtige Geschäft der Sportindustrie. Das Ziel: Spitzenpositionen in einer zukunftsträchtigen Branche.

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Marketing, Media and Communication

Studiengänge für kreative Köpfe mit vielfältigen beruflichen Perspektiven auf Management­ebene – strategisch, branchen- oder produktbezogen.

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International Health Care Management

Mit detaillierten Einblicken in die Gesundheitsbranche die eigenen Kompetenzen im Management weiterentwickeln – praxisbezogen und auf internationalem Niveau.

Ein Arbeitstag von Alumna DJane Mary C.

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Tagsüber Senior Consultant für Krankenhäuser in ganz Deutschland, abends erfolgreiche DJane. Dieses Leben führt accadis-Alumna Marisa Pechar alias DJane Mary C. In einem spannenden Gespräch erzählt sie von ihrem abwechslungsreichen Arbeitsalltag, den Herausforderungen, denen sie sich als DJane stellen muss, und erinnert sich an ihr Studium.

Was haben Sie an der accadis Hochschule Bad Homburg studiert und wann haben Sie Ihren Abschluss erlangt?

Mary C.: Ich habe Marketing and Event Management studiert und 2013 meinen Bachelorabschluss erlangt.

Wie sind Sie zum Beruf DJane gekommen?

Mary C.: Ich habe schon immer Musik gemacht und war vor ein paar Jahren in einem Club in Frankfurt feiern. Als ich den DJ dort gehört habe, ist bei mir der Funke übergesprungen und ich habe die Initiative ergriffen und ihn angesprochen. DJ Santo T hat mir ein paar „Unterrichtsstunden“ gegeben und mir die Technik beigebracht.

Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit als DJane besonders gut?

Mary C.: Dass ich mich mit dem umgeben kann, was ich am meisten liebe – Musik.

Was sind die größten Herausforderungen in Ihrem Berufsalltag als DJane?

Mary C.: Sich gegen die ganzen männlichen Kollegen zu behaupten und das aufgrund des Könnens, nicht aufgrund des Frauseins.

Wie klappt die zeitliche Organisation? Hauptberuflich sind Sie ja als Beraterin tätig…

Mary C.: Das klappt hervorragend. Nach meinem „Beratertag“ koordiniere ich abends noch meine Shows und bereite meine DJ-Sets vor. Am Wochenende bin ich dann auflegen, aber auch immer über mein Diensthandy erreichbar. So bin ich jeden Tag mit beiden Jobs verbunden.

Wir wissen, eine gefährliche Frage, aber: Auf welche Teile Ihres Arbeitsalltags als DJane könnten Sie gern verzichten?

Mary C.: Auf unseriöse Anfragen. Die Zusammenarbeit mit neuen Veranstaltern ist manchmal eine heikle Angelegenheit. Gerade als Frau hat man hier wirklich Nachteile und muss sich mit unschönen Nachrichten auseinandersetzen. Ich ärgere mich dann am meisten über die Zeit, die ich mit E-Mailverkehr verbracht habe, der letztendlich zu nichts geführt hat.

Welcher Menschentyp ist für den Beruf DJane geeignet?

Mary C.: Jemand, der für die Musik lebt und Ausdauer mitbringt.

Was sollte man als DJane auf jeden Fall vermeiden?

Mary C.: Da gibt es sehr vieles. Ein wichtiger Punkt für mich wäre, dass man seinen eigenen Geschmack bzw. Stil nicht verliert. Ich spiele zum Beispiel gerne Songs, die niemand erwartet, weil sie einfach nicht dem aktuellen Mainstream entsprechen. Hier sollte man sich seine künstlerische Freiheit bewahren und seine Überraschungssongs einfach durchsetzen.

Hätten Sie während Ihres Studiums gedacht, dass Sie einmal als DJane tätig sein werden?

Mary C.: Nein! Nicht speziell als DJane. Aber ich habe mich schon immer auf der Bühne gesehen, als Sängerin bzw. Performerin. Das lustige ist, dass ich dies auch auf einem Fragebogen von Professor Dr. Andrea Hüttmann zu Beginn des Studiums angegeben habe.

Wie waren die ersten Monate als DJane?

Mary C.: Sehr hart. Um ehrlich zu sein, ich hatte keine Gigs, musste überall Türklinken putzen und war für jede noch so kleine Chance, spielen zu können, dankbar. So fühle ich mich heute zum Beispiel sehr mit der Remembar in Zeilsheim verbunden. Die Inhaber haben mir viele Gigs ermöglicht, als ich noch keinen Namen hatte und mich niemand buchen wollte.

Können Sie Elemente aus Ihrem Beruf als DJane auch in Ihrer Beratertätigkeit anwenden?

Mary C.: Das ist eine schwierige Frage, da es zwei sehr unterschiedliche Berufe sind. Mir würde spontan der Umgang mit Klienten einfallen. Die habe ich in beiden Jobs, auch wenn es sich um unterschiedliche Persönlichkeiten handelt. Am Ende des Tages muss ich aber alle zufriedenstellen. Somit würde ich zusammenfassend sagen, ja, im Bereich der Kommunikation und des selbstsicheren Auftretens kann ich etwas für die Beratertätigkeit mitnehmen.

Wann klingelt Ihr Wecker unter der Woche und wann endet Ihr Arbeitstag in der Regel?

Mary C.: Ich arbeite von Montag bis Freitag in einer Beratung, d. h. ich starte um ca. 09:00 Uhr und verlasse das Büro zwischen 18:00 und 21:00 Uhr. Am Freitag gehe ich pünktlich um 18:00 Uhr, da ich danach zu meinem Club-Gig muss. Es wird dann eine lange Nacht für mich, bis ca. 06:00 Uhr morgens, und Samstag dann der nächste Gig von 22:00 bis etwa 06:00 Uhr.

Ein typischer Arbeitstag als DJane und Beraterin – was machen Sie als erstes?

Mary C.: Es gibt nicht den einen typischen Tag, da in beiden Jobs immer unvorhersehbare Dinge passieren. Ein möglicher Tag könnte aber so aussehen: Ich fahre ins Office und beantworte Mails, danach fahre ich zu Meetings, die bei Klienten deutschlandweit stattfinden, vornehmlich Krankenhäuser. Hier sitze ich mit Geschäftsführern und Chefärzten zusammen, um sie bei Personalentscheidungen zu unterstützen. Danach fahre ich, je nachdem, ins Office zurück oder nach Hause. Zu Hause switche ich dann zu meinem anderen Job und kümmere mich hier um Terminbestätigungen, Marketing und um die neueste Musik.

Wie viele Tassen Kaffee müssen es an einem typischen Arbeitstag sein?

Mary C.: Ich trinke keinen Kaffee, da ich den nicht vertrage. Alleine meine Tätigkeiten an sich motivieren mich zum Wachbleiben.

Wie verbringen Sie die Mittagspause?

Mary C.: In der Mittagspause gehe ich in den Park und füttere Enten. Das entspannt mich total und ist perfekt zum Runterkommen.

Was verbinden Sie mit Ihrem Studium an der accadis Hochschule?

Mary C.: Mein Studium war der Grundstein zum Erfolg. Ich war in der Schule nie besonders gut und habe auch teilweise nie einen Sinn im Lernen gesehen. Da das Studium sehr praxisorientiert war und ich das Gefühl hatte, den Lernstoff für meine spätere Karriere zu benötigen, habe ich an der accadis angefangen, Biss zu entwickeln und mir Ziele zu setzen.

Was gefiel Ihnen besonders gut an dem Studium an der accadis Hochschule?

Mary C.: Dass ich neben dem ganzen Praxiswissen auch sehr viel über mich selbst gelernt habe. Ich habe gelernt, mir mehr zuzutrauen und auch schwierige Themen in Angriff zu nehmen. Professor Dr. Andrea Hüttmann hat hier einen super Job im Bereich der Soft Skills gemacht.

Hand aufs Herz: Rückblickend – würden Sie nochmal an der accadis Hochschule studieren und wäre es der gleiche Studiengang?

Mary C.: Ja, definitiv! Ich habe so unglaublich viel gelernt und hatte eine super Studienzeit. Auch der Studiengang war die richtige Wahl. Ich gebe zu, ich hatte am Anfang Zweifel in Bezug auf Fächer wie Rechnungswesen, Quantitative Methoden. Das war eine große Herausforderung für mich, weil ich in Mathe nie sonderlich gut war. Mit der großartigen Unterstützung der Dozenten und auch den hilfsbereiten Kommilitonen habe ich es geschafft, auch in diesen Fächern zu bestehen.

Welchen guten Rat für das Studium können Sie unseren Studenten mit auf den Weg geben?

Mary C.: Man sollte die Vorlesungen und das Wissen der Dozenten wertschätzen. Ich wurde in einigen Vorlesungen so stark inspiriert, dass ich heute noch in gewissen Situationen über Unterrichtsinhalte nachdenke und diese auf neue Situationen anwende. Am meisten vermisse ich die Vorlesungen von Anna Ramirez und Professor Dr. Andrea Hüttmann.

Was wünschen Sie sich für Ihre berufliche Zukunft?

Mary C.: Immer noch dasselbe, was ich mir zum Studienbeginn gewünscht habe und was ich 2010 auf Euren Fragebogen geschrieben habe :-) Ich will auf die großen Bühnen dieser Welt.

Liebe Mary C., vielen Dank für das spannende Gespräch.

Fotos: (c) Marisa Pechar | Djane Mary C.

#weareaccadis

Studienstandort Bad Homburg

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Studieren und Leben mit Flair: Der Kurort Bad Homburg und die Metropolregion Frankfurt am Main

Wer an der accadis Hochschule Betriebswirtschaft (BWL) oder Management studiert, profitiert nicht nur von praxisnahen Studiengängen und erstklassiger Betreuung, sondern auch von der gleichermaßen idyllischen und zentralen Lage der Hochschule.

Der Kurort Bad Homburg liegt nahe der Finanzmetropole Frankfurt am Main, in der zahlreiche global agierende Banken und Konzerne ihren Sitz haben. Auch die Landeshauptstadt Wiesbaden oder der Medienstandort Mainz sind schnell erreicht.

Der Studienort selbst blickt auf eine lange Tradition als Kur- und Kulturstadt zurück und verbindet seine reiche Geschichte ideal mit einer modernen Wirtschaftsstruktur. Mit seinem Kurpark, der Spielbank, Museen sowie zahlreichen Kulturveranstaltungen und Festivals bietet Bad Homburg das ganze Jahr über einen hohen Freizeitwert. Hinzu kommt durch die unmittelbare Nähe zum Taunus Natur pur direkt vor der Haustür. Auch sportlich ist die Hochschulstadt gut aufgestellt, mit Vereinen, Schwimmbädern und Wettkampfstätten. Und wem all das nicht reicht, der findet nur 20 Minuten entfernt in der Metropole Frankfurt noch viel mehr Unterhaltung, Kultur und Sport.

Auch Offenbach, Darmstadt, Hanau, Rüsselsheim und die Landeshauptstädte Wiesbaden (Hessen) und Mainz (Rheinland-Pfalz) sind nicht weit entfernt.

Bad Homburg liegt im Hochtaunuskreis mit den Städten Oberursel, Friedrichsdorf, Kronberg, Steinbach Usingen und Königstein. Angrenzend der Wetteraukreis mit Friedberg, Bad Nauheim, Bad Vilbel, Butzbach und Karben, der Main-Taunus-Kreis mit Bad Soden, Eschborn, Hofheim, Kelkheim und Hattersheim sowie der Lahn-Dill-Kreis mit Wetzlar.