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accadis Studienangebot

International Business

International Business

Ihr Weg zur Führungsposition in der Weltwirtschaft: branchen­übergreifende Theorie aller Kernelemente des Manage­ments – stets angewendet auf die Praxis.

Sports Management

Sports Management

Ihr Studium für den Einstieg in das vielschichtige Geschäft der Sportindustrie. Das Ziel: Spitzenpositionen in einer zukunftsträchtigen Branche.

Marketing Media Communication

Marketing, Media and Communication

Studiengänge für kreative Köpfe mit vielfältigen beruflichen Perspektiven auf Management­ebene – strategisch, branchen- oder produktbezogen.

Health Care Management

International Health Care Management

Mit detaillierten Einblicken in die Gesundheitsbranche die eigenen Kompetenzen im Management weiterentwickeln – praxisbezogen und auf internationalem Niveau.

Vorbereitung auf Assessment-Center

vorbereiten auf das assessmentcenter

Interview mit Brigitte Newiger von newiger assessment consulting

Assessment-Center – für viele Bewerber ein Schreckensgespenst im Bewerberprozess. Wie überzeugt man als einer von meist vielen Teilnehmern die Personalentscheider? Wie meistert man die verschiedenen Persönlichkeits- und Leistungstest, die Gruppengespräche und -Übungen? Diesen und anderen Fragen geht Brigitte Newiger (BN) gemeinsam mit accadis-Studierenden nach und trainiert mit ihnen in Assessment-Center-Coachings das erfolgreiche Durchlaufen eines AC. In einem spannenden Interview beantwortet sie Fragen rund um das Assessment-Center und ihre Coachings.

Frau Newiger, Sie geben Seminare zur Vorbereitung auf Assessment-Center. Wie sind Sie darauf gekommen, ein solches Unternehmen zu gründen?

BN: Ich habe viele Jahre Assessment-Center als Beobachterin begleitet und zehn Jahre lang als Moderatorin solche Personalauswahlverfahren geleitet. Immer wieder konnte ich dabei beobachten, wie völlig unvorbereitet und häufig sehr unsicher Studenten und Führungskräfte dabei auftreten. Aufgrund dieser Erfahrungen habe ich ein Seminar entwickelt, das quasi einem Assessment-Center mit Lösungen und Feedback für die Teilnehmer entspricht.

Sie geben auch für accadis-Studierende Seminare bzw. Unterrichtseinheiten – wie kam es dazu?

BN: Die accadis Hochschule hat ihre Absolventen schon immer gezielt auf den Arbeitsmarkt vorbereitet. Dazu gehört es natürlich auch, Studierenden den Berufseinstieg zu erleichtern. Mein Seminar wurde zunächst als eintägiges Gruppen-Coaching zusätzlich zu den Pflichtvorlesungen angeboten. Aufgrund der großen Nachfrage ist das Seminar jetzt fester Bestandteil des Moduls „Bewerbertraining“. Alle Vollzeitstudierenden können teilnehmen.

Wie sind die Unterrichtseinheiten für die accadis-Studierenden aufgebaut?

BN: In meinen Vorlesungen für accadis-Studierende gebe ich einen Einblick in wesentliche Aufgabentypen im Assessment-Center. Wir bearbeiten einige AC-Aufgaben und entwickeln gemeinsam mögliche Lösungen. So bekommen die Studierenden ein Gefühl dafür, wie man geschickt vorgeht und worauf im AC besonders geachtet wird. Die praktische Umsetzung des Erlernten kann dann in den Coachings weiter trainiert werden. Hier sind dann auch Übungen wie Rollenspiele oder Gruppendiskussionen möglich, und die Teilnehmer erhalten individuelles Feedback.

Welche Seminare bieten Sie darüber hinaus an?

BN: Neben den Vorlesungen für alle accadis-Studierenden biete ich individuell gestaltete Gruppen- und Einzel-Coachings an. Hier kann ich auch auf die jeweiligen Lernvoraussetzungen des Einzelnen oder der Gruppe eingehen. accadis-Studierende haben zum Beispiel häufig bereits viel Vorwissen im Bereich der soft skills, deshalb können wir dann direkt mit AC-Aufgaben trainieren; das sonst eintägige Gruppen-Coaching kann entsprechend etwas gekürzt werden.

Sie bieten Gruppen- und Einzel-Coachings an. Wo genau ist der Unterschied, wann reicht ein Gruppen-Coaching aus?

BN: Durch die Teilnehmerzahl im Gruppen-Coaching (meist sechs bis zwölf Teilnehmer) verläuft ein Gruppen-Coaching sehr ähnlich einem Assessment-Center. Hier können wir alle AC-typischen Aufgabenarten üben. Die Teilnehmer erhalten Tipps für erfolgreiche Verhaltensweisen und entwickeln gemeinsam Lösungsstrategien. Zudem erhalten sie Feedback – was im Einzel-Coaching naturgemäß umfangreicher ausfällt, da ich mich dann nur auf eine Person fokussiere.
In der Praxis finden sehr viel häufiger Einzel-Coachings als Gruppen-Coachings statt. Der Grund ist ganz einfach: Viele möchten sich genau dann gezielt vorbereiten, wenn die Einladung zum AC bereits im Briefkasten liegt…Ein Termin für ein Einzel-Coaching findet sich dann einfach schneller.

Wann empfehlen Sie ein Einzel-Coaching?

BN: Wenn der Seminarteilnehmer besonderen Wert auf hohe Eigenaktivität und viel persönliches Feedback legt. Besonders im Bereich der Rollenspiele ist es von Vorteil, einige typische Gesprächsformen intensiv trainiert zu haben. Ein Einzel-Coaching empfiehlt sich auch, wenn die angestrebte Position bereits bekannt ist. Hier können wir dann zum Beispiel bereits ganz konkret eine ansprechende Selbstpräsentation bzw. Vorstellung entwickeln.

Gibt es weitere Optionen?

BN: Grundsätzlich ist nach individueller Absprache vieles möglich. Manchmal hat ein Kandidat schon genauere Informationen zu einem AC und|oder möchte nur eine ganz bestimmte Aufgabenart trainieren. Das biete ich natürlich auch an.

Wie sind Ihre Coachings aufgebaut?

BN: Grundsätzlich orientiert sich der Aufbau meiner Coachings an den Aufgabenarten, die auch im AC vorkommen, also: Selbstpräsentation, Gruppendiskussion, Rollenspiel, Interview im AC, Präsentation, Postkorbübung, einige Infos zu Psychotests. Individuelle Schwerpunkte setze ich dabei je nach Erfahrung oder nach den Wünschen der Seminarteilnehmer.

Kann man in einem Coaching darüber hinaus individuelle Herausforderungen angehen?

BN: Das ist natürlich möglich und lässt sich in einem Vorgespräch klären. Überhaupt ist das Vorgespräch ausgesprochen wichtig, damit man genau abstimmen kann, wie das Seminar aussehen soll.

Was erwartet einen Bewerber in einem Assessment-Center?

BN: Wie ein gut gemachtes AC aussieht, hängt natürlich von der zu besetzenden Stelle ab – und die Bandbreite von AC-Aufgaben ist groß.
Tendenziell ist erkennbar, dass Assessment-Center heute mehr Praxisbezug aufweisen als noch vor einigen Jahren. Manchmal enthalten sie bereits Aufgaben, die eine kleine Arbeitsprobe darstellen.
Generell geht es im AC aber mehr um Verhalten und Persönlichkeit als um reines Fachwissen. Man will wissen, wie Bewerber sich im Team verhalten oder schwierige Gespräche führen, wie sie ihren Arbeitsalltag organisieren.

Auf was achten Personaler in einem Assessment-Center?

BN: An dieser Stelle alle Beobachtungsdimensionen aufzuzeigen, würde zu weit führen. Hier hilft es, wenn man sich klarmacht, was ein Personalverantwortlicher letztlich wissen will: Wird er die Anforderungen der Position erfüllen? Passt sie ins Team? Wird der Kandidat uns eine Zeit lang erhalten bleiben, oder sieht er die Position mehr als Sprungbrett?

Was sind Do’s and Don’ts im Assessment-Center?

BN: Do’s:

  • Selbstbewusst auftreten, ohne die Mitstreiter abzuwerten 
  • Eigene Ideen in der Gruppe einbringen, diese geschickt mit denen anderer verbinden und zu einer Lösung hinführen oder aktiv beitragen 
  • Die Aufgaben zielstrebig und mit Überblick angehen, dabei die Zeit nicht vergessen 
  • Zuversicht ausstrahlen, offen und sympathisch auftreten 
  • Seine eigenen Stärken und Schwächen kennen 
  • Gut vorbereitet sein: Wichtige Infos über das Unternehmen stehen im Netz 

Don’ts:

  • Zu wenig Aktivität zeigen 
  • Sich selbst ständig in den Vordergrund drängen und anderen nicht zuhören 
  • Eine Rolle spielen, von der man glaubt, dass sie erwünscht ist – Authentizität ist sehr wichtig! 
Hand aufs Herz: Kann man sich überhaupt auf alle Assessment-Center vorbereiten? 

BN: Obwohl die Aufgaben im Assessment-Center inhaltlich sehr unterschiedlicher Natur sind, hat man klare Vorteile, wenn man die Aufgabentypen kennengelernt oder sogar selbst durchgearbeitet hat. Es ist zum Beispiel eine gute Vorbereitung, die typischen Arten von Rollenspielen zu kennen und zu wissen, wie man solche Gespräche aufbaut. Zudem kann man auch lernen, mit AC-typischen Stress-Situationen geschickt umzugehen. Teilnehmer einer guten AC-Vorbereitung wissen nach dem Seminar, was im AC erwartet wird, worauf die Beobachter und Moderatoren besonders achten. Das alles lässt sie lockerer und selbstbewusster auftreten, sie können ihr Potenzial dann einfach besser überbringen.

Wie kann ein accadis-Studierender mit Ihnen in Kontakt treten, um ein Coaching wahrzunehmen?

BN: Am einfachsten über meine Website

Studienstandort Bad Homburg

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Studieren und Leben mit Flair: Der Kurort Bad Homburg und die Metropolregion Frankfurt am Main

Wer an der accadis Hochschule Betriebswirtschaft (BWL) oder Management studiert, profitiert nicht nur von praxisnahen Studiengängen und erstklassiger Betreuung, sondern auch von der gleichermaßen idyllischen und zentralen Lage der Hochschule.

Der Kurort Bad Homburg liegt nahe der Finanzmetropole Frankfurt am Main, in der zahlreiche global agierende Banken und Konzerne ihren Sitz haben. Auch die Landeshauptstadt Wiesbaden oder der Medienstandort Mainz sind schnell erreicht.

Der Studienort selbst blickt auf eine lange Tradition als Kur- und Kulturstadt zurück und verbindet seine reiche Geschichte ideal mit einer modernen Wirtschaftsstruktur. Mit seinem Kurpark, der Spielbank, Museen sowie zahlreichen Kulturveranstaltungen und Festivals bietet Bad Homburg das ganze Jahr über einen hohen Freizeitwert. Hinzu kommt durch die unmittelbare Nähe zum Taunus Natur pur direkt vor der Haustür. Auch sportlich ist die Hochschulstadt gut aufgestellt, mit Vereinen, Schwimmbädern und Wettkampfstätten. Und wem all das nicht reicht, der findet nur 20 Minuten entfernt in der Metropole Frankfurt noch viel mehr Unterhaltung, Kultur und Sport.

Auch Offenbach, Darmstadt, Hanau, Rüsselsheim und die Landeshauptstädte Wiesbaden (Hessen) und Mainz (Rheinland-Pfalz) sind nicht weit entfernt.

Bad Homburg liegt im Hochtaunuskreis mit den Städten Oberursel, Friedrichsdorf, Kronberg, Steinbach Usingen und Königstein. Angrenzend der Wetteraukreis mit Friedberg, Bad Nauheim, Bad Vilbel, Butzbach und Karben, der Main-Taunus-Kreis mit Bad Soden, Eschborn, Hofheim, Kelkheim und Hattersheim sowie der Lahn-Dill-Kreis mit Wetzlar.