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3-Millimeter-Drahtseil-Akt

caroline weinz rope skipping

Rope Skipping ist ein anspruchsvoller Leistungssport, der recht wenig mit dem Seilspringen als Kind zu tun hat. Er erfordert viel Disziplin, Kraft und setzt in der Geschwindigkeit, zu welcher der menschliche Körper im Stande ist, regelmäßig neue Maßstäbe. accadis-Studentin Caroline Weinz (CW) betreibt Rope Skipping auf Leistungsniveau, nimmt dieses Jahr an der Europameisterschaft teil. Über ihr spannendes Hobby hat sie mit uns gesprochen.

Liebe Caroline Weinz, Sie sind im Rope Skipping erfolgreich, nehmen in diesem Sommer an der Europameisterschaft teil. Seit wann haben Sie dieses spannende Hobby?

CW: Ich bin seit etwa zehn Jahren dabei.

Wie kamen Sie zum Rope Skipping?

CW: Angefangen hat das durch zwei Freundinnen in der Grundschule, die dann anschließend in einen Verein wechselten, und da dachte ich, „ich mach’ mal mit“‘.

Wie oft trainieren Sie?

CW: Ich versuche fast täglich Sport zu machen, davon fallen etwa vier bis fünf Mal auf Rope Skipping. Durch das Studium bin ich zeitlich etwas mehr eingeschränkt, deshalb fallen viele Trainingseinheiten auf das Wochenende.

Wie ist das Training aufgebaut?

CW: Wie in anderen Sportarten machen wir uns erst einmal warm, dann trainieren wir mit verschiedenen Seilen. Das Seil zum Aufwärmen ist relativ schwer, damit der ganze Körper beansprucht wird. Im eigentlichen Training gehen wir dann die verschiedenen Disziplinen durch. Für Mannschaften gibt es sechs Disziplinen. Dazu gehören zwei Geschwindigkeitsdisziplinen, die „Speed“ heißen. Hier springt man mit einem Drahtseil in dreißig Sekunden so oft und schnell es geht, mit abwechselnden Füßen, also „rechts, links, rechts, links“ usw. Gezählt wird allerdings nur der rechte Fuß. Ergänzend gib es vier Freestyle-Disziplinen mit Musik. Über 1,15 Minuten zeigt man mit einem Partner oder zu viert eine Choreographie, die nach Schwierigkeitsgrad und Kreativität bewertet wird.

Wie ist die Rope Skipping-Branche in Deutschland aufgebaut, gibt es eine Liga?

CW: Ligen gibt es nicht, aber Gau-Meisterschaften, auf denen man sich für Verbandsmeisterschaften qualifiziert. Diese wiederum führen zu den Deutschen Meisterschaften, denen die internationalen Meisterschaften folgen, also alle zwei Jahre Europa- oder Weltmeisterschaft.

Wie sind die Meisterschaften aufgebaut?

CW: Es gibt keine Viertel- oder Halbfinale, sondern es zählt immer nur der jeweilige Wettkampftag. An diesem Tag werden alle Disziplinen durchgesprungen und am Ende die Punkte zusammengezählt. Dabei befindet sich immer nur eine Mannschaft auf der Fläche. Einzig bei „Speed“ sind mehrere Teams auf der Fläche, da alle das Gleiche machen. Das sind dann vier, sechs oder acht Personen, je nachdem, wie viele starten. Das spart einfach auch Zeit. „Freestyle“ macht jeder alleine, da es ja individuelle Choreographien sind.

Wie wird bei „Speed“ gezählt?

CW: Die Zeit wird über CDs angesagt, also z. B. „10, 20, switch!“, dann springt der Nächste. Es folgt wieder die Ansage „10, 20, switch!“ und das passiert dann vier Mal, oder „15, 30, 45, switch!“, bis vier durchgesprungen sind. Jeder der drei oder vier Kampfrichter zählt die Sprünge aller Springer mit einem Drücker. Im besten Fall hat dann jeder Kampfrichter auf seinem Zähler die gleiche Zahl; sonst gilt der Mittelwert.

An welchen Meisterschaften haben Sie bisher teilgenommen?

CW: Seit 2010 an jeder Verbandsmeisterschaft und an jeder Deutschen Meisterschaft. In 2010, 2012, 2014 und 2016 bin ich bei der WM gestartet und in 2013 und 2015 bei der EM. Die EM 2017 kommt jetzt noch dazu.

Wie waren Ergebnisse für Ihr Team?

CW: Auf nationaler Ebene wurden wir dreimal Zweiter, einmal Erster, einmal Dritter. Ansonsten waren wir immer unter den besten sechs. Bei der EM 2015 haben wir in einer Disziplin den dritten Platz geschafft und waren ansonsten immer im guten Mittelfeld, als Platz elf bis dreizehn etwa. Bei der WM waren es dann eher die Plätze 15 oder 16, aber das ist immer noch das gute Mittelfeld.

Welche Unterschiede gibt es im alltäglichen Training zum Training für Meisterschaften?

CW: Eher wenige, denn wir trainieren eigentlich immer für irgendeinen Wettkampf. Die Meisterschaften sind über das Jahr gut verteilt. Wenn wir Wettkämpfe in kurzen Abständen hintereinander haben, gehen wir in manchen Trainings eher in Richtung Physio, um Verletzungen vorzubeugen. Ansonsten lernen wir neue Sprünge, die wir an Wettkampftagen bei anderen Teams gesehen haben.

Gibt es „Standard-Verletzungen“ im Rope Skipping?

CW: Nein, das gibt es nicht wirklich. Manche Leute verletzten sich einfach grundsätzlich sehr schnell, andere gar nicht. Wenn es Verletzungen gibt, dann – aufgrund der Belastung durch das Landen des Körpers auf dem Boden – meist an Knien und Rücken. Die Gelenke müssen das Vierfache des Körpergewichts halten und dabei koordinieren, wenn man falsch aufkommt. Das kann schon mal knacksen oder wehtun. Es ist sicher nicht der gesündeste Sport, aber mit Ausgleichsport, z. B. Krafttraining, geht das schon.

Welche Stärken sollte man mitbringen, um im Rope Skipping erfolgreich zu sein?

CW: Ohne Ehrgeiz geht es nicht, aber das gilt ja bei allen Sportarten. Muskelkraft ist ein weiterer wichtiger Faktor. Auch wenn man sich viel antrainieren kann, schadet zudem eine Veranlagung zum Springen nicht. Ich z. B. bin schon mein ganzes Leben lang Turnerin und hatte immer viel mit Leistungssport zu tun. Deshalb fiel mir gerade der Einstieg relativ leicht. Aber eine Teamkollegin, die auf meinem Level springt, hat sich das z. B. alles komplett antrainiert. Wenn etwas nicht klappt, darf man nicht aufgeben. Manchmal braucht man für einen Sprung auch zwei Jahre, um ihn zu erlernen.

Was begeistert Sie an dem Sport am meisten?

CW: Der Sport entwickelt sich immer weiter, z. B. bei der Geschwindigkeit. Ich weiß noch, dass mein Team in 2010 ganz stolz war, wenn wir an die 200 Sprünge geschafft haben. Heute wiederum liegt der Weltrekord bei 600 Sprüngen. Auch im Freestyle gibt es immer Mal etwas Neues; jeder Wettkampfteilnehmer springt individuell. Es ist schön zu sehen, wie die Leute von Jahr zu Jahr neue Choreographien entwickeln.

Was ist die größte Herausforderung am Rope Skipping?

CW: Je nachdem, wo man sich in der Leistungsspanne sieht, sollte man nicht enttäuscht zu sein, wenn mal etwas nicht funktioniert. Mein Team hatte bisher Glück, dass wir in Wettkämpfen immer recht gut waren und uns so trotz kleiner Fehler qualifizieren konnten. Aber manche Mannschaften haben auch mal einen schlechten Tag, an dem einfach nichts klappt. Dafür springen sie dann beim nächsten Wettkampf besser als alle anderen. Wichtig ist, bei schlechten Leistungen, die wie in jedem anderen Sport auch dazugehören, den Mannschaftsgeist zu erhalten. Darüber hinaus sollte man sich bewusst sein, dass man sich immer wehtun kann. Gerade durch die „Speed“-Seile, die nur zwei bis drei Millimeter dick sind, kann eine falsche Bewegung in Schmerzen enden. Bleibt man am Seil hängen, nimmt man Striemen mit nach Hause, die drei bis vier Wochen zu sehen sind. Da helfen dann nur Bandagen. Schoner oder Ähnliches sind nicht vorgeschrieben. Auch die Hände sind durch die turnerischen Elemente beansprucht. Hat man sich bei einem Sprung verletzt, sollte man ihn möglichst schnell wieder üben, einfach für das Selbstvertrauen.

Gibt es etwas, dass Sie im Rope Skipping unbedingt einmal erreichen möchten?

CW: Olympia wäre schon toll. Aber der Sport ist noch nicht olympisch und das wird sich leider noch eine Weile hinziehen, auch wenn wir daran arbeiten. Aber vielleicht kann ich ja irgendwann als Trainer dabei sein.

Wie ist die Altersgrenze im Leistungsbereich?

CW: Bei Frauen um die 23 Jahre, bei Männern etwas später, weil sie einfach eine andere körperliche Veranlagung haben. Es hängt aber alles vom Training ab. Ein guter Freund von mir ist 32 und immer noch einer der besten Deutschen Springer. Die meisten hören nach dem Abi auf, denke ich. Dann trennen sich naturgemäß ohnehin die Wege. Durch Ausbildung, Arbeit oder Studium bleibt einfach nicht mehr so viel Zeit. Es kommt auch darauf an, wie viel einem an dem Sport liegt. Ich z. B. fahre jedes Wochenende nach Hause zum Trainieren. Allerdings wird es auch bei uns im Team schwieriger, gemeinsame Termine zu finden. Nicht zuletzt haben manche Leute ja auch mehrere Hobbies.

Konnten Sie im Training schon einmal Elemente aus dem Studium anwenden?

CW: Bisher nicht, aber das kommt vielleicht noch. Wenn ich als Wahlfach z. B. „Sport und Gesundheit“ wähle, würde es ja passen.

Liebe Caroline Weinz, vielen Dank für das spannende Gespräch.

Fotos (c) Achim Toscani und Caroline Weinz.

#weareaccadis

Studienstandort Bad Homburg

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Studieren und Leben mit Flair: Der Kurort Bad Homburg und die Metropolregion Frankfurt am Main

Wer an der accadis Hochschule Betriebswirtschaft (BWL) oder Management studiert, profitiert nicht nur von praxisnahen Studiengängen und erstklassiger Betreuung, sondern auch von der gleichermaßen idyllischen und zentralen Lage der Hochschule.

Der Kurort Bad Homburg liegt nahe der Finanzmetropole Frankfurt am Main, in der zahlreiche global agierende Banken und Konzerne ihren Sitz haben. Auch die Landeshauptstadt Wiesbaden oder der Medienstandort Mainz sind schnell erreicht.

Der Studienort selbst blickt auf eine lange Tradition als Kur- und Kulturstadt zurück und verbindet seine reiche Geschichte ideal mit einer modernen Wirtschaftsstruktur. Mit seinem Kurpark, der Spielbank, Museen sowie zahlreichen Kulturveranstaltungen und Festivals bietet Bad Homburg das ganze Jahr über einen hohen Freizeitwert. Hinzu kommt durch die unmittelbare Nähe zum Taunus Natur pur direkt vor der Haustür. Auch sportlich ist die Hochschulstadt gut aufgestellt, mit Vereinen, Schwimmbädern und Wettkampfstätten. Und wem all das nicht reicht, der findet nur 20 Minuten entfernt in der Metropole Frankfurt noch viel mehr Unterhaltung, Kultur und Sport.

Auch Offenbach, Darmstadt, Hanau, Rüsselsheim und die Landeshauptstädte Wiesbaden (Hessen) und Mainz (Rheinland-Pfalz) sind nicht weit entfernt.

Bad Homburg liegt im Hochtaunuskreis mit den Städten Oberursel, Friedrichsdorf, Kronberg, Steinbach Usingen und Königstein. Angrenzend der Wetteraukreis mit Friedberg, Bad Nauheim, Bad Vilbel, Butzbach und Karben, der Main-Taunus-Kreis mit Bad Soden, Eschborn, Hofheim, Kelkheim und Hattersheim sowie der Lahn-Dill-Kreis mit Wetzlar.