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accadis Studienangebot

International Business

International Business

Ihr Weg zur Führungsposition in der Weltwirtschaft: branchen­übergreifende Theorie aller Kernelemente des Manage­ments – stets angewendet auf die Praxis.

Sports Management

Sports Management

Ihr Studium für den Einstieg in das vielschichtige Geschäft der Sportindustrie. Das Ziel: Spitzenpositionen in einer zukunftsträchtigen Branche.

Marketing Media Communication

Marketing, Media and Communication

Studiengänge für kreative Köpfe mit vielfältigen beruflichen Perspektiven auf Management­ebene – strategisch, branchen- oder produktbezogen.

Health Care Management

International Health Care Management

Mit detaillierten Einblicken in die Gesundheitsbranche die eigenen Kompetenzen im Management weiterentwickeln – praxisbezogen und auf internationalem Niveau.

„Passivität ist keine Option!“

fachkonferenz face to interface

Mit diesen Worten führte Professor Yvonne Thorhauer am 7. Juni 2016 in die 1. Fachkonferenz der accadis Hochschule Bad Homburg Face to Interface – Chancen und Risiken einer Internetmoral ein. Zahlreiche Konferenzteilnehmer besuchten die Vorträge zu aktuellen Entwicklungen in der digitalen Kommunikation und diskutierten im Anschluss mit den Referenten in der abschließenden Podiumsdiskussion.

Zahlreiche Experten aus Forschung, Lehre und Praxis gaben am 7. Juni 2016 Einblicke in das Spannungsfeld aus Wirtschaft, World Wide Web und Ethik. Die Konferenz fand im Rahmen des accadis-Forschungsschwerpunktes Social Media sowie in Kooperation mit dem Ethikverband der Deutschen Wirtschaft e.V. statt. Die Vorträge behandelten Besonderheiten und Entwicklungen der digitalen Kommunikation. Da der virtuelle Raum moralisch neutral sei, so accadis-Forschungsleiterin Thorhauer, obliege es dem Menschen, die Moral dort einzuführen und zu pflegen. Ähnlich sieht es die Moderatorin der Konferenz, Dr. Irina Kummert, Präsidentin des Ethikverbands der Deutschen Wirtschaft, die in ihrer Begrüßung die Frage in den Raum stellt, ob in der digitalen Welt wie in der Medizin ein Eid für ethisch wertvolles Handeln des Einzelnen nötig sei. Denn jeder Einzelne beeinflusse durch sein Verhalten die Entwicklung der digitalen Kommunikation in den Social Media, Foren und Chats. Professor Dr. Rafael Capurro, unter anderem Gründer und Chair des International Center for Information Ethics (ICIE) am Institut für Digitale Ethik an der Hochschule der Medien in Stuttgart, betont im Anschluss, dass die digitale Welt nicht alles sei: „Leben ist nicht nur onlive.“ Zwar entwickle der Mensch über seine Anteilnahme am digitalen Dialog neue Charaktereigenschaften, aber seine Persönlichkeit werde von viel mehr Kommunikations- und Lebensräumen beeinflusst. Für ein utilitaristisches, also zweckorientiertes Verhalten im World Wide Web plädiert Professor Dr. Klaus-Jürgen Grün, Vizepräsident des Ethikverbands der Deutschen Wirtschaft. „Wir sollten Gutes tun, weil es nützlich ist und nicht weil wir es immer schon tun. Es gibt eine Ethik, die nicht von der Existenz feststehender Werte ausgeht, sondern die sich an der Frage orientiert, welche Folgen das eigene Handeln hat.“

Die Konferenz schloss mit einer Podiumsdiskussion, in der sich die Referenten zu Fragen der Moderatorin und des Publikums äußerten. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Ablauf der Konferenz“, blickt Professor Yvonne Thorhauer auf die Veranstaltung zurück. „Das Publikum nimmt zahlreiche Denkanstöße mit nach Hause.“ Der Erfolg der Konferenz zeigt auf, dass das Bedürfnis nach einem qualitativen interdisziplinären Dialog zu digitalen Entwicklungen groß ist und dass eine globale ethische Reflexionsebene geschaffen werden muss. Die accadis Hochschule wird ihren Teil zu dem Dialog beitragen: Weitere Konferenzen sind in Planung.

Die Referenten und Vorträge im Überblick:

 

  • Dr. Irina Kummert
    Präsidentin des Ethikverbands der Deutschen Wirtschaft, Berlin
    Begrüßung und Moderation
  • Prof. Dr. Yvonne Thorhauer
    Forschungsleitung und Senatsmitglied der accadis Hochschule
    Von virtuellen Räumen  
  • Prof. Dr. Rafael Capurro
    Gründer und Chair des International Center for Information Ethics (ICIE), Institut für Digitale Ethik, Hochschule der Medien Stuttgart, Africa Network for Information Ethics (ANIE), u. a.
    Kommunikation im digitalen Zeitalter 
  • Prof. Dr. Klaus-Jürgen Grün
    Vizepräsident des Ethikverbands der Deutschen Wirtschaft, Philosophisches Kolleg für Führungskräfte und Johann Wolfgang Goethe-Universität
    Die offene Gesellschaft des World Wide Web 
  • Dr. Tobias Knobloch
    Projektleiter Open Data & Privacy der Stiftung neue Verantwortung
    Universelle Datafizierung und die Grenzen digitaler Moral 
  • Thomas Forwe
    Ethikverband der Deutschen Wirtschaft
    „Lügenpresse“ | „Lügennetz“ – wie uns Nietzsche Klarheit über Falschaussagen verschafft

 

Studienstandort Bad Homburg

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Studieren und Leben mit Flair: Der Kurort Bad Homburg und die Metropolregion Frankfurt am Main

Wer an der accadis Hochschule Betriebswirtschaft (BWL) oder Management studiert, profitiert nicht nur von praxisnahen Studiengängen und erstklassiger Betreuung, sondern auch von der gleichermaßen idyllischen und zentralen Lage der Hochschule.

Der Kurort Bad Homburg liegt nahe der Finanzmetropole Frankfurt am Main, in der zahlreiche global agierende Banken und Konzerne ihren Sitz haben. Auch die Landeshauptstadt Wiesbaden oder der Medienstandort Mainz sind schnell erreicht.

Der Studienort selbst blickt auf eine lange Tradition als Kur- und Kulturstadt zurück und verbindet seine reiche Geschichte ideal mit einer modernen Wirtschaftsstruktur. Mit seinem Kurpark, der Spielbank, Museen sowie zahlreichen Kulturveranstaltungen und Festivals bietet Bad Homburg das ganze Jahr über einen hohen Freizeitwert. Hinzu kommt durch die unmittelbare Nähe zum Taunus Natur pur direkt vor der Haustür. Auch sportlich ist die Hochschulstadt gut aufgestellt, mit Vereinen, Schwimmbädern und Wettkampfstätten. Und wem all das nicht reicht, der findet nur 20 Minuten entfernt in der Metropole Frankfurt noch viel mehr Unterhaltung, Kultur und Sport.

Auch Offenbach, Darmstadt, Hanau, Rüsselsheim und die Landeshauptstädte Wiesbaden (Hessen) und Mainz (Rheinland-Pfalz) sind nicht weit entfernt.

Bad Homburg liegt im Hochtaunuskreis mit den Städten Oberursel, Friedrichsdorf, Kronberg, Steinbach Usingen und Königstein. Angrenzend der Wetteraukreis mit Friedberg, Bad Nauheim, Bad Vilbel, Butzbach und Karben, der Main-Taunus-Kreis mit Bad Soden, Eschborn, Hofheim, Kelkheim und Hattersheim sowie der Lahn-Dill-Kreis mit Wetzlar.