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accadis Studienangebot

International Business

International Business

Ihr Weg zur Führungsposition in der Weltwirtschaft: branchen­übergreifende Theorie aller Kernelemente des Manage­ments – stets angewendet auf die Praxis.

Sports Management

Sports Management

Ihr Studium für den Einstieg in das vielschichtige Geschäft der Sportindustrie. Das Ziel: Spitzenpositionen in einer zukunftsträchtigen Branche.

Marketing Media Communication

Marketing, Media and Communication

Studiengänge für kreative Köpfe mit vielfältigen beruflichen Perspektiven auf Management­ebene – strategisch, branchen- oder produktbezogen.

Health Care Management

International Health Care Management

Mit detaillierten Einblicken in die Gesundheitsbranche die eigenen Kompetenzen im Management weiterentwickeln – praxisbezogen und auf internationalem Niveau.

„Gute Planung ist essentiell.“

christian becker_fintiba

Deutschland gilt als Land der Bürokratie. Vor besonders hohen bürokratischen Hürden stehen internationale Studenten, die z. B. ihr Auslandssemester in Deutschland absolvieren möchten. Krankenversicherung und Visum sind nur zwei von unzähligen Herausforderungen, denen sie sich vor dem Studienbeginn in Deutschland stellen müssen. Das FinTech Fintiba unterstützt Studierende aus dem Ausland in diesen Prozessen durch transparente digitale Produkte. Fintiba-Mitgründer und accadis-Student Christian Becker (CB) erläutert im Interview die Trends der FinTech-Branche und wie Fintiba arbeitet.

Der Begriff „FinTech“ ist in aller Munde – was kann der Laie sich darunter vorstellen?

CB: Ein „FinTech“ ist für mich ein junges, innovatives Unternehmen im Finanzbereich, welches klassischerweise Finanz-Know-How mit innovativer Technologie unter Einsatz eines digitalen Geschäftsmodells verbindet.

Welche Trends gibt es derzeit im FinTech-Bereich?

CB: Generell erkennt man derzeit starke Trends in den Bereichen Blockchain und AI, also Artificial Intelligence. Produktseitig befasst sich eine Vielzahl der FinTechs, vor allem am stark wachsenden FinTech-Standort Frankfurt, weiter mit der Digitalisierung klassischer Finanzdienstleistungen. Frankfurt ist durch die Nähe zur Finanzindustrie ein idealer Standort für viele junge Start-ups. Darüber hinaus optimieren FinTechs verstärkt im Bereich Investment-Dienstleistungen Robo-Advisors, um klassische Finanzberatungs-Dienstleistungen zu digitalisieren. Zudem mischt PropTech – Property Tech – derzeit die Immobilienbranche auf. Hiermit meine ich nicht die klassische Immobiliensuche oder -vermittlung. Vielmehr liegt der Fokus auf Crowd-Investing-Angeboten für Privatanleger. Das ermöglicht gemeinsames Investieren in Immobilien auch mit kleineren Beträgen, die normalerweise nicht für den Immobilienkauf ausreichen.

Auch Fintiba bewegt sich im FinTech-Bereich. Was genau ist Fintiba?

CB: Fintiba ist eine Informations- und Produktplattform für internationale Studierende, die von außerhalb der Europäischen Union ein Studium in Deutschland anstreben. Fintiba unterstützt internationale Studierende mit relevanten Produkten und Dienstleistungen auf ihrem Weg nach Deutschland und bietet darüber hinaus Hilfestellungen bei Themen und Herausforderungen des täglichen Lebens in Deutschland.

Wie kamen Sie auf die Idee für Fintiba?

CB: Fintiba entstand aus einer internationalen Mentalität heraus. Jedes unserer Teammitglieder hat durch Auslandsaufenthalte im Studium oder Job einen starken internationalen Bezug und wir sahen uns mit der Bürokratie eines solchen Auslandsaufenthaltes konfrontiert. Aus der Überlegung heraus, dass sich dieser Prozess deutlich vereinfachen und darüber hinaus digitalisieren lässt, entstand nach Schärfung der Zielgruppe und Entwicklung von Geschäftsmodell und zugrundliegendem System Fintiba in heutiger Form.

Vor welchen Problemen stehen internationale Studierende, wenn sie in Deutschland studieren möchten?

CB: Wie wir alle wissen, ist Deutschland ein Land der Bürokratie und Besonderheiten. Ein Studium in Deutschland bedeutet einen langen und komplexen Weg mit vielen bürokratischen Hürden, während der Umfang dieser Bürokratie nicht selten Ausschlag für die Entscheidung gibt, in einem anderen Land zu studieren. Zudem gibt es enorme Sprachbarrieren im Rahmen von Dienstleistungs- und Produktangeboten, da die Kundenansprache meist auf den deutschen Konsumenten zugeschnitten ist. Durch diese Umstände und einen Mangel an spezialisierten und digitalen Lösungsanbietern entsteht für den internationalen Studenten oft ein hoher Zeitaufwand, welcher eine deutliche Ablenkung vom Studium sein kann und dadurch nicht selten in einem verspäteten Studienstart resultiert.

Wie unterstützt Fintiba Studierende aus dem Ausland?

CB: Fintiba unterstützt als spezialisierter Anbieter internationale Studenten mit relevanten Produkten wie bspw. einem volldigitalen Sperrkonto, welches innerhalb der Visa-Bewerbung als Finanzmittelnachweis dient. Zudem geben wir den Studenten relevante Informationen für die Bewältigung des Studienalltags und des Lebens in Deutschland mit.

Was dürfen Studierende aus dem Ausland von Fintiba erwarten?

CB: Wir denken digital. Daher erwartet den Studenten ein digitales Angebot mit hohem Convenience-Faktor, welches dabei hilft, die bürokratischen Herausforderungen auf dem Weg nach und während des Aufenthalts in Deutschland zu bewältigen. Durch transparente, schnelle und digitale Prozesse, die allen Datenschutz- und IT-Sicherheitsanforderungen entsprechen, begleiten wir die Studenten bestmöglich durch diese spannende Lebensphase.

Was sollten Studierende aus dem Ausland über das Studium in Deutschland wissen, bevor sie ihren Auslandsaufenthalt beginnen?

CB: Gute Planung ist essentiell. Zunächst sollten sich internationale Studierende über die verschiedenen Hochschultypen in Deutschland, angebotene Studiengänge und unterschiedliche Studienabschlüsse informieren. Hinzu kommen entsprechende Zulassungsvoraussetzungen und Bewerbungsfristen sowie Anforderungen bei der Visa-Bewerbung. Daher denke ich, dass ein internationaler Student ca. ein Jahr vor der geplanten Abreise nach Deutschland beginnen sollte, sich vorzubereiten, um genug Zeit zu haben, alle Anforderungen bestmöglich zu erfüllen.

Es gibt auch eine Fintiba-App. Was kann die?

CB: Die Fintiba-App ist keine native App wie etwa eine Smartphone-App. Vielmehr handelt es sich um eine Web-Applikation, also eine Art online-Plattform, welche der Student über seinen Browser nutzt. Innerhalb unserer Web-Applikation begleiten wir den Studierenden Schritt für Schritt und jederzeit transparent durch komplexe Prozesse.

Was macht Fintiba außergewöhnlich?

CB: Wir sind mit Fintiba in einem extrem dynamischen Umfeld aktiv, welches durch die enge Verzahnung von spannenden fachlichen Themen und innovativer Technologie ständig in Bewegung ist. Zudem besteht unser Team aus erfahrenen Experten und jungen Universitätsabsolventen; es ist international geprägt und damit agieren wir direkt am Zeitgeist der FinTech-Branche. Durch die Dynamik des Umfelds trägt jedes Teammitglied von Anfang an hohe Verantwortung und damit zeichnen uns steile Lernkurven und enorme Motivation aus.

Wie können internationale Studierende mit Ihnen in Kontakt treten?

CB: Unser Angebot und damit den Einstieg in die Plattform findet man auf unserer Webseite unter www.fintiba.com. Darüber hinaus haben wir ein ausführliches Help Center aufgesetzt, in dem der Student sich im Detail über unsere Prozesse und entsprechende Anforderungen informieren kann. Selbstverständlich sind wir zudem zu unseren Geschäftszeiten per E-mail und telefonisch erreichbar.

Was waren die größten Herausforderungen bei der Gründung von Fintiba als klassisches FinTech?

CB: Als größte Herausforderung bei der Gründung sehe ich die Vielzahl der Themen für sehr beschränkte Personalressourcen. Darüber hinaus war es essentiell, dass wir die regulatorischen Anforderungen einhalten und mit der daraus resultierenden Bürokratie für Prozess- und IT-Sicherheit gekonnt umzugehen wissen.

Wie sieht der Alltag bei Fintiba aus?

CB: Zum einen begleiten wir unsere Kunden intensiv, während sie sich im Ausland vorbereiten und nachdem sie in Deutschland angekommen sind. Zum anderen treibt uns momentan die Festigung der Marke Fintiba an. Wir weiten unseren Social Media-Auftritt aus und etablieren zusätzliche Marketing-Kanäle. Hinzu kommen durch die Dynamik unseres Umfelds stetige Verbesserungen in der Schnittstelle von IT und fachlichen Prozessen.

Was steht in den nächsten Monaten bei Fintiba an?

CB: In den nächsten Monaten werden wir die bestehenden Prozesse optimieren und unser Produkt- und Service-Angebot ausbauen. Zudem ist es wichtig, die Marke Fintiba vor allem im akademischen Bereich zu stärken und entsprechend zu festigen.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft von Fintiba?

CB: Für die Zukunft von Fintiba wünsche ich mir, dass wir es schaffen, ein langfristig funktionierendes Unternehmen als Anlaufstelle für internationale Studierende aufzubauen. Als essentiell erachte ich hierbei, dass wir unsere Kunden weiterhin bestmöglich auf dem Weg nach und während der Zeit in Deutschland unterstützen. Ich wünsche mir, dass wir nicht nur den Studienstandort Deutschland stärken, sondern darüber hinaus mit Fintiba einen Beitrag zur Bewältigung des Fachkräftemangels in Deutschland leisten.

Lieber Christian Becker, vielen Dank für das spannende Gespräch.

#weareaccadis

Studienstandort Bad Homburg

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Studieren und Leben mit Flair: Der Kurort Bad Homburg und die Metropolregion Frankfurt am Main

Wer an der accadis Hochschule Betriebswirtschaft (BWL) oder Management studiert, profitiert nicht nur von praxisnahen Studiengängen und erstklassiger Betreuung, sondern auch von der gleichermaßen idyllischen und zentralen Lage der Hochschule.

Der Kurort Bad Homburg liegt nahe der Finanzmetropole Frankfurt am Main, in der zahlreiche global agierende Banken und Konzerne ihren Sitz haben. Auch die Landeshauptstadt Wiesbaden oder der Medienstandort Mainz sind schnell erreicht.

Der Studienort selbst blickt auf eine lange Tradition als Kur- und Kulturstadt zurück und verbindet seine reiche Geschichte ideal mit einer modernen Wirtschaftsstruktur. Mit seinem Kurpark, der Spielbank, Museen sowie zahlreichen Kulturveranstaltungen und Festivals bietet Bad Homburg das ganze Jahr über einen hohen Freizeitwert. Hinzu kommt durch die unmittelbare Nähe zum Taunus Natur pur direkt vor der Haustür. Auch sportlich ist die Hochschulstadt gut aufgestellt, mit Vereinen, Schwimmbädern und Wettkampfstätten. Und wem all das nicht reicht, der findet nur 20 Minuten entfernt in der Metropole Frankfurt noch viel mehr Unterhaltung, Kultur und Sport.

Auch Offenbach, Darmstadt, Hanau, Rüsselsheim und die Landeshauptstädte Wiesbaden (Hessen) und Mainz (Rheinland-Pfalz) sind nicht weit entfernt.

Bad Homburg liegt im Hochtaunuskreis mit den Städten Oberursel, Friedrichsdorf, Kronberg, Steinbach Usingen und Königstein. Angrenzend der Wetteraukreis mit Friedberg, Bad Nauheim, Bad Vilbel, Butzbach und Karben, der Main-Taunus-Kreis mit Bad Soden, Eschborn, Hofheim, Kelkheim und Hattersheim sowie der Lahn-Dill-Kreis mit Wetzlar.