Wie Tibor Meisert Theorie in der Unternehmenskommunikation praktisch anwendet

Pflichtpraktikum bei Michelin

Wie lassen sich Inhalte aus dem Studium in einem internationalen Unternehmen einsetzen? Während seines fünfmonatigen Pflichtpraktikums bei der Michelin Reifenwerke AG & Co. KGaA in Frankfurt am Main arbeitet Tibor Meisert, Student der accadis Hochschule, in der Unternehmenskommunikation. Zu seinen Aufgaben gehören unter anderem Recherchen und Briefings für die CEO von Michelin Europa Nord. Im Interview berichtet er über seine Erfahrungen, die Zusammenarbeit in internationalen Teams und darüber, welche Studieninhalte ihm im Arbeitsalltag besonders helfen.

Wie sind Sie zu Ihrem Pflichtpraktikum bei Michelin gekommen und warum haben Sie sich für das Unternehmen entschieden?

Die Stellenausschreibung habe ich auf Indeed entdeckt. Die Position hat mich direkt angesprochen. Gleichzeitig ist Michelin ein weltweit etabliertes Unternehmen, das für Innovation und Qualität steht. Deshalb fand ich die Möglichkeit spannend, dort mein Pflichtpraktikum zu absolvieren, und habe mich mit großem Interesse beworben.

Woran arbeiten Sie während Ihres Praktikums in der Unternehmenskommunikation?

Eine Aufgabe ist mir besonders in Erinnerung geblieben: Ich durfte die CEO von Michelin Europa Nord auf einen TV-Auftritt mit anschließender Diskussionsrunde vorbereiten. Über mehrere Tage hinweg habe ich dafür ein Briefing erstellt, in dem ich die Inhalte und Themen der Diskussion zusammengefasst habe. Zusätzlich habe ich Hintergrundinformationen zu den einzelnen Diskussionsteilnehmern recherchiert, damit die CEO möglichst umfassend auf das Gespräch vorbereitet war. Die Aufgabe erforderte eine sorgfältige und umfangreiche Recherche. Gleichzeitig musste ich komplexe Informationen so aufbereiten, dass die wichtigsten Punkte schnell und übersichtlich erfasst werden konnten.

Welche Inhalte aus dem Studium an der accadis konnten Sie bei Michelin direkt anwenden?

Da ich bei Michelin in der Unternehmenskommunikation tätig bin, helfen mir besonders die Module Interne Unternehmenskommunikation, Externe Unternehmenskommunikation sowie PR und journalistische Arbeit. Viele Inhalte aus diesen Modulen begegnen mir im Praktikum wieder. Dadurch kann ich Aufgaben nicht nur besser einordnen, sondern auch eigenständig umsetzen. Für mich wird so sehr konkret sichtbar, wie sich das Wissen aus dem Studium auf den Arbeitsalltag in der Unternehmenskommunikation übertragen lässt.

Welche Erfahrung hat Sie während des Praktikums persönlich besonders weitergebracht?

Ein Highlight war für mich ein dreitägiger Team-Workshop in Königstein. Daran nahmen auch Kolleginnen und Kollegen aus Großbritannien und Schweden teil.
Wir haben in internationalen Teams an einer Pitch-Aufgabe gearbeitet, die wir innerhalb von zwei Tagen gemeinsam entwickeln und anschließend präsentieren mussten. Dabei konnte ich vor allem meine Team- und Kommunikationsfähigkeiten in einem internationalen Umfeld weiterentwickeln.

Hat das Pflichtpraktikum Ihre beruflichen Pläne beeinflusst?

Ja, sehr. Nach meinem Praktikum möchte ich gerne als Werkstudent bei Michelin weiterarbeiten. So könnte ich meine bisherigen Erfahrungen weiter ausbauen und das Unternehmen noch besser kennenlernen. Mein Ziel ist es, nach dem Studium direkt in ein Unternehmen einzusteigen, in dem ich mich bereits fachlich und persönlich weiterentwickeln konnte und in dem sich möglicherweise eine langfristige Perspektive ergibt.

Welchen Tipp würden Sie Studieninteressierten für ein Vollzeitstudium an der accadis Hochschule geben?

Wer sich für das Modell Vollzeit Individual 3 Tage entscheidet, sollte aus meiner Sicht überlegen, zusätzlich einen Werkstudentenjob aufzunehmen. Die zeitlichen Möglichkeiten dafür sind vorhanden. So lässt sich das Studium schon während der Studienzeit um weitere praktische Erfahrungen ergänzen.

Was ist Ihr Fazit zum Projektstudium?

Die Erfahrungen bei Michelin zeigen an konkreten Aufgaben, wie Studieninhalte aus der Unternehmenskommunikation im Berufsalltag eingesetzt werden können. Recherche, journalistische Aufbereitung, zielgruppengerechte Kommunikation und die Zusammenarbeit in internationalen Teams sind dabei nicht nur theoretische Studieninhalte, sondern Teil der täglichen Arbeit. Für uns Studierende bietet das fünfmonatige Pflichtpraktikum zugleich die Möglichkeit, ein mögliches späteres Berufsfeld intensiv kennenzulernen und die eigenen beruflichen Ziele weiter zu konkretisieren.

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