Marken strategisch entwickeln, kreative Ideen verwirklichen und internationale Brands erfolgreich positionieren: Genau das prägt den Berufsalltag von Kevin Kremer. Als Brand Manager BOSS DACH bei Coty verantwortet er heute spannende Markenprojekte und gestaltet die Zukunft einer der bekanntesten Luxusmarken aktiv mit.
Kevin Kremer hat an der accadis Hochschule den damaligen Masterstudiengang Brand and Luxury Goods Marketing M. A. absolviert. Der Studiengang wird heute nicht mehr angeboten. Zentrale Themen aus Kevins damaligem Studiengang Brand and Luxury Goods Marketing M. A. finden Studierende heute auch im Masterstudiengang Global Marketing Management M. A., der weiterhin Teil des Studienangebots der accadis Hochschule ist: Markenmanagement, strategisches Marketing, internationale Märkte und die erfolgreiche Positionierung von Unternehmen und Marken im globalen Wettbewerb. Damit bietet Global Marketing Management M. A. wichtige inhaltliche Anknüpfungspunkte an Schwerpunkte, die auch Kevins Studium geprägt haben, und bereitet auf anspruchsvolle Marketingpositionen in international ausgerichteten Unternehmen vor.
Im Interview berichtet Kevin über seinen Karriereweg, prägende Studienerfahrungen und seine Empfehlungen für die nächste Generation von Marketingprofis.
Brand Manager BOSS DACH bei Coty
Was machen Sie aktuell, und was gefällt Ihnen am besten an Ihrem Job?
Ich bin derzeit Brand Manager BOSS DACH (#1 Marke in Deutschland). Besonders liebe ich die Kombination aus kreativen sowie strategisch-analytischen Aufgaben und die Möglichkeit, Out-of-the-Box- und First-Mover-Ideen umzusetzen.
Welche Rolle hat Ihr Studium an der accadis Hochschule rückblickend für Ihre Karriere gespielt?
Eine große Rolle - sowohl hinsichtlich des Netzwerks als auch für meine persönliche Weiterentwicklung und die „Formung meines Denkens“, insbesondere im Business-Kontext.
Warum haben Sie sich damals für den Studiengang Brand and Luxury Goods Marketing M. A. entschieden? Hatten Sie bereits vor dem Studium eine konkrete Karriereidee?
Ja, das war eine ganz bewusste Entscheidung. Mein Bachelor in Wirtschaftswissenschaften an einer staatlichen Universität war zwar sehr gut für quantitative Forschung, aber mir fehlte komplett der Praxisbezug, und ich wusste nicht, wie ich damit konkret in die Berufswelt einsteigen sollte.
Da ich schon immer eine große Affinität für Marken und Luxus hatte und mir sehr gut vorstellen konnte, in diesem Bereich zu arbeiten, war der Studiengang die perfekte Möglichkeit, mich im Master zu spezialisieren und die ideale Grundlage für meine berufliche Zukunft zu schaffen.
Welchen Tipp würden Sie aktuellen Studierenden mit auf den Weg geben?
Da ich während der COVID-Zeit studiert habe und persönliche Kontakte stark eingeschränkt waren, kann ich nur sagen: Verbringt Zeit miteinander, nutzt alle Netzwerkveranstaltungen und knüpft Kontakte für eure zukünftige Karriere.
Außerdem sind praktische Erfahrungen während eines Werkstudentenjobs Gold wert. Gleiches gilt für die Möglichkeit eines Auslandsstudiums, denn ein Wechsel ins Ausland gestaltet sich im Berufsleben oft deutlich schwieriger.
Gibt es eine besondere Erinnerung an Ihre Studienzeit, an die Sie gerne zurückdenken?
Ja, ganz eindeutig das Modul Luxury Experience. Es hat meine Wahrnehmung der Luxuswelt komplett verändert und spielt auch heute noch täglich in meinem Arbeitsalltag eine Rolle. Die Dozentin und ich stehen bis heute in regem Austausch über Markenentwicklung, Kampagnen in der Luxuswelt und auch über meine eigenen Projekte.
Wie hat Ihnen das Netzwerk aus der Studienzeit beruflich geholfen?
Das Netzwerk hat mich stark unterstützt. Mit einigen meiner damaligen Kommilitonen pflege ich bis heute enge Freundschaften. Daraus haben sich mittlerweile auch geschäftliche Synergien entwickelt, da es immer wieder berufliche Berührungspunkte gibt.
Was hätten Sie gerne schon während des Studiums über das Berufsleben gewusst?
Vielleicht zwei etwas ernüchternde Erkenntnisse:
Erstens: Egal, wie gut man performt, die eigene Weiterentwicklung hängt immer auch von den Strukturen und Prozessen des Unternehmens ab. Man muss seine Karriere aktiv selbst vorantreiben. Gibt es beispielsweise eine Mindestzeit bis zur nächsten Beförderung, lässt sich diese in der Regel nicht umgehen.
Zweitens: Die politischen Themen innerhalb großer Konzerne hat man als Student oft nicht auf dem Schirm. Hier muss man lernen, das „Spiel“ zu verstehen und unterschiedliche Stakeholder angemessen zu managen.