Es bot sich ein feierliches Bild vor dem Kongresscentrum in Bad Homburg, als sich 71 Bachelor- und 9 Master-Absolventen zum Gruppenbild aufstellten. Für die anschließende akademische Feier des Studienabschlussjahrganges 2008 der accadis Hochschule Bad Homburg war dann das Kongresscentrum der angemessene Rahmen, um nach angloamerikanischer Tradtition mit "Caps and Gowns", in den Festsaal einzuziehen.
Über 400 Gäste waren zu diesem Ereigniss gekommen. Nicht nur die stolzen Eltern oder Freunde, auch Unternehmensvertreter der Kooperationspartner im Dualen Studium begleiteten ihre Studenten, die z. B. bei Fresenius, Thomas Cook, Siemens, Hertz oder Bridgestone ihr duales Studium absolviert hatten. Die stärkste Studiengruppe stellte dabei die Deutsche Leasing. Sie ermöglichte ihren Führungskräften am ersten Master of Business Administration Programm der accadis Hochschule teilzunehmen.
Die Liste der Gratulanten aus Politik und Wirtschaft konnte sich also sehen lassen: Der Präsident der accadis Hochschule, Prof. Dr. Werner Meißner, verwies in seiner Festrede auf die immer geringer werdenden Unterschiede zwischen Universitäten und Fachhochschulen. Dies sei eine positive Folge der Bachelor- und Masterabschlüsse nach dem Bologna-Prozess. Wolfgang R. Assmann, ehemaliger Bad Homburger Oberbürgermeister und heutiger Beiratsvorsitzender der accadis Hochschule beglückwünschte die Eltern zu ihrer Entscheidung, auf kurze Studiengänge zu setzen und Bildung als Investition in die Zukunft zu sehen. Jörg Feuchthofen, Geschäftsführer des hessischen Unternehmensverbandes, wusste von den Unternehmen zu berichten: „Wir brauchen Bachelor- und Masterabgänger“.
Zwei Ehemalige machten den Absolventen Mut, individuell - auch im Job - zu bleiben. "Der Job muss Freude machen, sonst verbiegt Ihr Euch", so der Appell von Sandra Becker, Alumna 1998, und Lars Bremer, Präsident der accadis business&friends e. V. hob die Bedeutung eines Netzwerkes hervor und warb für die Mitgliedschaft in der accadis Alumnivereinigung.
Gerda Meinl-Kexel, geschäftführende Gesellschafterin der accadis Bildung, zeigte sich in ihrer Moderation besonders erfreut über die sehr guten Chancen der accadis-Absolventen auf dem Arbeitsmarkt: „Durch die einzigartige Verbindung von Theorie und Praxis sowie die internationale Ausrichtung des Studiums haben unsere Studenten einen großen Vorteil bei der Jobsuche. Während des gesamten Studiums werden die theoretischen Inhalte sofort mit Fallstudien untermauert, bearbeitet, im Team gelöst und präsentiert. Englisch ist in einigen Fächer Vorlesungssprache; die Dozenten kommen aus unterschiedlichen Ländern und haben internationale Erfahrung. Das integrierte Auslandssemester ist ein wichtiger Studienbestandteil. Die accadis Hochschule Bad Homburg hat namhafte Partneruniversitäten im Ausland: Die Studierenden können unter Hochschulen in Frankreich, Großbritannien, Spanien, Holland, USA und Südafrika wählen und erhalten ihre dortigen Leistungen später im Abschluss voll anerkannt."
Zwei interessante Zahlen nannte Meinl-Kexel zum Schluss: Der Altersdurchschnitt bei den Bachelorabsolventen liegt bei 24,2 Jahren und die Abbrecherquote bei diesem Studienjahrgang bei 14 %. Immerhin ist im Bereich Wirtschaftswissenschaften bundesweit eine Abbrecherquote von 25 % zu verzeichnen.
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p.kexel