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Viel mehr als eine Weltmeisterschaft

Studieren in Südafrika – accadis-Studenten an der Partneruniversität in Durban

All die Anstrengungen, Bemühungen, jeder Tropfen Schweiß, den die Südafrikaner mit Leidenschaft und unschlagbarer Gelassenheit in ihre WM investierten, um der Welt ein großartiger Gastgeber zu sein, hat sich gelohnt. 450.000 Touristen haben die Weltmeisterschaft in Südafrika besucht, die halbe Weltbevölkerung hat über das Fernsehen diesen großen Fußball-Event verfolgt. Bunte Fahnen und Hüte und die unzähligen Vuvuzelas werden uns in bester Erinnerung bleiben. Vor allem aber lässt sich hier in Durban, am Indischen Ozean, hautnah erleben, was dieses Turnier für das Gastgeberland und seine Menschen bedeutet hat. Menschen, für die die Weltmeisterschaft 2010 in ihrem Land mehr war als nur ein Spiel.

Ein ganzes Land voller Vorfreude

Man freute sich einfach, dass die WM in Südafrika stattfand und dass Menschen aus der ganzen Welt die Südafrikaner besuchten werden, um gemeinsam mit ihnen zu feiern. Und feiern, das können sie! (Hiervon haben wir uns zu Recherchezwecken selbst überzeugt) Und dennoch gibt es auch hier in der Regenbogennation Schatten. Die hohe Kriminalität und die erschreckende Armut vieler sind Teil eines Südafrikas, dessen Bilder zur Weltmeisterschaft möglichst nicht in die Welt getragen werden sollten. Die Zeit der Rassentrennung ist südafrikanische Geschichte, die Abgrenzung zwischen Arm und Reich jedoch Realität.

Don’t take life too serious

Blick zurück: Durban, University of KwaZulu Natal, zwei Monate bis zum Anpfiff der WM. Ein perfekter Ort zum Studieren? Von unserer Hochschule zuhause an exakte Organisation und regelmäßige Kommunikation gewöhnt, mussten wir zu Beginn unseres Auslandssemesters der südafrikanischen (Universitäts-) Realität ins Auge schauen. Fächerwahl? Studienorganisation? Stundenplan? Fehlanzeige! Mit der typischen Gelassenheit vermittelte man uns direkt das Motto unseres Aufenthaltes: „Don’t take life too serious“. Nach der ersten gemeinsamen Reise in die Drakensberge vor Vorlesungsbeginn wurden wir am ersten Tag des Semesters auf den Boden der Tatsachen geholt. Eine ganze Woche verstrich, bis der Stundenplan endlich stand. Dennoch: Die Offenheit der Menschen, egal ob Kommilitonen oder Hochschulmitarbeiter, die Herzlichkeit der Organisatoren des Einführungstages der International Students sowie die Freude der Zulu-Tänzer an Ihrer Darbietung gaben uns das Gefühl, willkommen zu sein und ließen alles andere zur Nebensächlichkeit werden – Eigenschaften der Südafrikaner, die uns während unseres Aufenthaltes immer wieder begegnen und die uns davon überzeugen, dass dieses Land mit seiner Begeisterung während der Weltmeisterschaft die Herzen der Menschen in der ganzen Welt gewinnen wird.

Deutschland hatte sein Sommermärchen 2006. Jetzt, vier Jahre später, ist die Zeit für Südafrika gekommen, seinen Traum zu leben. They are ready to host the world!

Mara Dittrich, Fredericke Kopp, Lennart Scheller und Alexander Stöhr studieren an der accadis Hochschule Bad Homburg International Sports Management, Sonja Papenheim International Business Administration. In ihrem dritten Studienjahr verbringen sie ihr Auslandsstudium an unserer Partnerhochschule, der University of KwaZulu-Nazal (UKZN), in Durban. Im Sommer dieses Jahres stehen noch die Bachelor Thesis und eine abschließende Fallstudie auf dem Programm. Danach werden die Autorinnen und Autoren im September Ihr Studium erfolgreich abgeschlossen haben.



© www.accadis.com   Donnerstag, 12. August 2010 19:52 c.kexel

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Studieren in Bad Homburg

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Bad Homburg liegt im Hochtaunuskreis mit den Städten Oberursel, Friedrichsdorf, Kronberg, Steinbach Usingen und Königstein. Angrenzend der Wetteraukreis mit Friedberg, Bad Nauheim, Bad Vilbel, Butzbach und Karben, der Main-Taunus-Kreis mit Bad Soden, Eschborn, Hofheim, Kelkheim und Hattersheim sowie der Lahn-Dill-Kreis mit Wetzlar.

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